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Dr. NüchelAesthetik
Hautverjüngung mit dem Alma Hybrid (CO₂-Laser) bei Dr. Nüchel Aesthetik in Mönchengladbach

Laserbehandlungen

Hautverjüngung mit dem Alma Hybrid (CO₂-Laser)

Hautverjüngung mit dem Alma Hybrid – einem der modernsten Hybrid-Lasersysteme seiner Generation: Ablative und nicht-ablative Wellenlängen wirken zusammen, sodass sich Ergebnis und Ausfallzeit präzise dosieren lassen – von der sanften Kollagenstimulation bis zum intensiven Skin Resurfacing.

Behandelbare Areale

  • Augenfältchen & Krähenfüße
  • Mund- & Lippenfältchen
  • Aknenarben
  • Stirn- & Zornesfalten
  • Wangenfalten
  • Hals & Dekolleté
  • Narben

Für die Hautverjüngung setzen wir den Alma Hybrid ein – eines der modernsten Hybrid-Lasersysteme seiner Generation. Es vereint zwei Wellenlängen in einem Gerät: den ablativen fraktionierten CO₂-Laser (10.600 nm), der gealtertes oder vernarbtes Gewebe in einem feinen Raster mikroskopisch kleiner Zonen kontrolliert abträgt, und den nicht-ablativen 1570-nm-Laser, der seine Wärme gezielt in die Tiefe bringt und dort die Kollagenneubildung anregen kann – ohne die Hautoberfläche zu verletzen.

Der eigentliche Vorteil liegt im Zusammenspiel: Beide Wellenlängen lassen sich einzeln oder in derselben Sitzung kombiniert einsetzen, ihr Verhältnis stimmen wir individuell auf Sie ab. Wünschen Sie möglichst wenig Ausfallzeit, erhöhen wir den nicht-ablativen Anteil und setzen auf Kollagenstimulation im Aufbau über mehrere Sitzungen; steht die maximale Erneuerung im Vordergrund, führt der ablative Anteil. So entsteht für jeden Befund – und jeden Kalender – der passende Behandlungsweg.

Alle Angaben dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung. Behandlungsergebnisse können individuell unterschiedlich ausfallen.

Indikationen

Für wen geeignet

Ob eine Behandlung in Ihrem Fall medizinisch sinnvoll ist, klären wir gemeinsam in einem persönlichen Beratungsgespräch. Typische Anliegen sind unter anderem:

  • Falten und Knitterfältchen, etwa um Augen und Mund oder an den Wangen
  • Aknenarben, insbesondere eingesunkene (atrophe) Narbenformen
  • Narben nach Verletzungen oder Operationen
  • Sonnengeschädigte, vorgealterte Haut (Lichtalterung)
  • Erschlaffte Haut, z. B. an Gesicht, Hals oder Dekolleté
  • Vergrößert wirkende Poren und unebene Hautstruktur
  • Wunsch nach Hautverjüngung ohne operativen Eingriff

Schritt für Schritt

Behandlungsablauf

So läuft die Behandlung bei uns in der Regel ab – von der ersten Beratung bis zur Nachsorge.

  1. Beratung und Aufklärung

    Wir untersuchen Ihre Haut, besprechen Anliegen und Erwartungen und klären Wirkweise, realistische Ergebnisse, Risiken, Alternativen und mögliche Gegenanzeigen; daraus entsteht Ihr individueller Behandlungsplan.

  2. Vorbereitung und Betäubung

    Am Behandlungstag wird die Haut gereinigt und eine Betäubungscreme aufgetragen, die etwa 30 bis 45 Minuten einwirkt; bei Bedarf ergänzen wir eine örtliche Betäubung.

  3. Laserbehandlung

    Der Laser wird systematisch über das Areal geführt und setzt ein feines Raster mikroskopischer Behandlungszonen; Energie und Impulsdichte stimmen wir auf Ihren Befund ab. Je nach Größe dauert dieser Schritt etwa 15 bis 30 Minuten.

  4. Unmittelbare Nachsorge in der Praxis

    Direkt im Anschluss wird die Haut gekühlt und mit wundheilungsunterstützender Pflege versorgt; Sie erhalten genaue Verhaltensempfehlungen für die ersten Tage.

  5. Heilungsphase und Kontrolle

    Nach einigen Tagen mit Rötung und Schwellung schuppt sich die Haut fein ab, während sich die neue Oberfläche bildet. Bei der Kontrolle planen wir bei Bedarf weitere Sitzungen im Abstand von vier bis acht Wochen – bei leichter Lichtalterung kann oft schon eine Sitzung eine sichtbare Verbesserung bringen, bei ausgeprägten Aknenarben oder tieferen Falten sind häufig zwei bis vier sinnvoll.

Zwei Wellenlängen

Ein System – drei Behandlungswege

Das Besondere am Alma Hybrid: Der Behandlungsweg richtet sich nicht nach dem Gerät, sondern nach Ihnen. Welche Kombination für Befund, Hauttyp und Ihre verfügbare Erholungszeit passt, legen wir gemeinsam in der Beratung fest.

BehandlungswegWirkprinzipTypische AusfallzeitGeeignet, wenn …
Sanft – 1570 nm, nicht-ablativKollagenstimulation in der Tiefe, die Hautoberfläche bleibt intaktca. 0–2 Tagemöglichst keine Auszeit gewünscht ist – sanfte Straffung und Hautbildverfeinerung im Aufbau über mehrere Sitzungen
Hybrid – beide Wellenlängen kombiniertAbtragung und Tiefenstimulation in einer Sitzung; das Verhältnis wird individuell dosiertca. 2–5 Tageein deutlich sichtbares Ergebnis bei planbarer, moderater Erholungszeit gewünscht ist – der häufigste Weg
Intensiv – fraktionierter CO₂-Laser, ablativkontrollierte Abtragung und Straffung, das klassische Skin Resurfacingca. 4–7 Tageausgeprägte Falten, Aknenarben oder Lichtalterung möglichst weitgehend in einer Sitzung angegangen werden sollen

Transparenz

Preise

Halbes Gesicht
300 €
Ganzes Gesicht
550 €

Alle Preise sind Richtwerte zur ersten Orientierung. Die ärztliche Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ); der endgültige Betrag richtet sich nach dem individuellen Aufwand und wird vor der Behandlung transparent mit Ihnen besprochen. Für Behandlungen ohne Listenpreis nennen wir Ihnen den Richtwert gerne im Beratungsgespräch.

Aufklärung

Sicherheit & Aufklärung

Zu einer seriösen Behandlung gehört eine offene Aufklärung über mögliche Risiken und Nebenwirkungen – auch wenn sie selten auftreten.

  • Rötung und Schwellung

    In den ersten Tagen sind deutliche Rötung und leichte Schwellung die Regel; die Haut fühlt sich oft an wie nach einem Sonnenbrand. Diese erwartbare Reaktion klingt meist innerhalb von etwa einer Woche ab.

  • Schuppung und Trockenheit

    Während sich die neue Hautoberfläche bildet, schuppt sich die Haut fein ab und kann sich trocken oder spannend anfühlen. Die feinen Krusten sollten nicht abgelöst werden – das stört die Heilung und erhöht das Risiko für Narben und Pigmentveränderungen.

  • Verlängerte Rötung (Erythem)

    Bei einem Teil der Behandelten hält die Rötung länger an als die üblichen Tage – mitunter über mehrere Wochen. Sie bildet sich in der Regel von selbst zurück und kann in dieser Zeit mit Make-up kaschiert werden.

  • Vorübergehender Juckreiz und Empfindlichkeit

    Im Rahmen der Wundheilung können Juckreiz, ein Wärmegefühl oder erhöhte Empfindlichkeit auftreten – meist mild und vorübergehend; die empfohlene Pflege lindert die Beschwerden in der Regel.

  • Postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH)

    Nach der entzündlichen Heilungsreaktion können sich behandelte Areale vorübergehend dunkler färben – vor allem bei dunkleren Hauttypen und begünstigt durch UV-Strahlung. Die Verschiebung bildet sich meist über Wochen bis Monate zurück; konsequenter UV-Schutz ist die wichtigste Vorbeugung.

  • Hypopigmentierung (Aufhellung)

    Seltener erscheinen behandelte Areale heller als die Umgebung. Eine solche Aufhellung kann länger bestehen bleiben und ist nicht in jedem Fall vollständig rückbildungsfähig.

  • Reaktivierung von Lippenherpes

    Bei Behandlungen im Gesicht – insbesondere im Mundbereich – kann eine Veranlagung zu Lippenherpes (Herpes-simplex-Reaktivierung) aktiviert werden. Bei bekannter Neigung besprechen wir vorab eine vorbeugende virushemmende Prophylaxe.

  • Infektionen

    Solange die Hautbarriere noch nicht geschlossen ist, besteht ein insgesamt geringes Risiko bakterieller Infektionen; sorgfältige Hygiene, die empfohlene Pflege und saubere Hände senken es.

  • Narbenbildung

    Sehr selten kann es trotz korrekter Durchführung zu überschießender Narbenbildung kommen – insbesondere bei entsprechender Veranlagung (Neigung zu wulstigen Narben, sogenannten Keloiden) oder gestörter Heilung, etwa durch frühzeitiges Ablösen von Krusten oder eine Infektion.

  • Ausbleibendes oder ungenügendes Ergebnis

    Die Haut reagiert individuell: Das angestrebte Ergebnis kann geringer ausfallen als erhofft oder weitere Sitzungen erfordern. Einen bestimmten Behandlungserfolg können wir nicht garantieren.

Wann wir nicht behandeln

In bestimmten Situationen führen wir eine Behandlung nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durch – zu Ihrer Sicherheit.

  • Schwangerschaft und Stillzeit (vorsorglich, da keine ausreichenden Sicherheitsdaten vorliegen)
  • akute Infektionen, Entzündungen, offene Wunden oder ein aktiver Herpesausbruch im Behandlungsareal
  • aktive entzündliche Hauterkrankungen im Bereich, etwa eine floride Akne oder ein akuter Schub einer chronischen Hautkrankheit
  • frische Bräunung durch Sonne oder Solarium sowie unmittelbar geplante intensive Sonnenexposition
  • bekannte Neigung zu überschießender oder wulstiger Narbenbildung (Keloide, hypertrophe Narben)
  • Einnahme bestimmter stark lichtempfindlich machender oder die Wundheilung beeinflussender Medikamente, u. a. eine zurückliegende oder laufende Therapie mit hochdosierten Vitamin-A-Säure-Abkömmlingen (Aknemittel zum Einnehmen)
  • Erkrankungen oder Medikamente, die die Wundheilung deutlich beeinträchtigen, sowie ausgeprägte Immunschwäche
  • unrealistische Erwartungen oder mangelnde Bereitschaft, die notwendige Nachsorge inklusive konsequentem UV-Schutz einzuhalten

Diese Informationen ersetzen nicht das persönliche ärztliche Aufklärungsgespräch. Vor jeder Behandlung klären wir Sie individuell über Ablauf, Risiken und Alternativen auf.

Für Interessierte

Medizinische Details & Vertiefung

Wirkprinzip & Studienlage

Der CO₂-Laser arbeitet mit einer Wellenlänge von 10.600 Nanometern im Infrarotbereich, die besonders stark von Wasser absorbiert wird – dem Chromophor, also der Zielstruktur, die Lichtenergie in Wärme umwandelt. Da Haut zu großen Teilen aus Wasser besteht, verdampft das erhitzte Gewebe in den getroffenen Zonen in Sekundenbruchteilen kontrolliert (Ablation), während die Umgebung weitgehend geschont bleibt.

Das entscheidende Wirkprinzip ist die fraktionierte Photothermolyse: Der Strahl wird in viele feine Einzelstrahlen aufgeteilt, die ein Raster mikrothermaler Behandlungszonen erzeugen; zwischen ihnen bleiben Inseln gesunder Haut stehen, von denen die Regeneration ausgeht. Über Energie, Punktdichte und Eindringtiefe lässt sich steuern, wie intensiv und tief die Behandlung wirkt.

Der zweite Baustein des Alma Hybrid ist der 1570-nm-Laser. Auch seine Energie wird von Wasser absorbiert, jedoch so dosiert, dass feine Gewebesäulen in der Tiefe koaguliert – also gezielt thermisch verändert – werden, während die Hautoberfläche geschlossen bleibt (nicht-ablativ). Dieser Reiz kann die kollagenbildenden Zellen aktivieren, ohne dass eine offene Wundfläche entsteht. Im Hybrid-Modus werden beide Wellenlängen im selben Behandlungsraster kombiniert: Die Abtragung des CO₂-Lasers und die Tiefenwirkung des 1570-nm-Lasers ergänzen sich, und über das Mischungsverhältnis lässt sich die Balance aus Wirkung und Erholungszeit individuell steuern – das unterscheidet diese noch junge Geräteklasse von klassischen Einzelwellenlängen-Systemen.

Die kontrollierte thermische Reizung regt die Erneuerung der Oberhaut (Epidermis) an und aktiviert in der Lederhaut (Dermis) die kollagenbildenden Fibroblasten, die über Wochen und Monate neues Kollagen und Elastin bilden. Dieses Remodeling läuft über Monate – das Ergebnis zeigt sich daher allmählich. Der Laser bringt keine künstliche Substanz ein, sondern stößt eine körpereigene Erneuerungsreaktion an, deren Stärke individuell von Hauttyp, Alter und behandeltem Areal abhängt.

Die fraktionierte ablative Lasertherapie zählt zu den am besten untersuchten Verfahren der ästhetischen Dermatologie. Kontrollierte Studien und systematische Übersichtsarbeiten beschreiben positive Effekte bei atrophen (eingesunkenen) Aknenarben, lichtbedingter Hautalterung und feinen Falten; besonders gestützt ist die Anwendung bei Aknenarben, wo das Verfahren häufig als eine der wirksameren nicht-operativen Optionen eingeordnet wird.

Zugleich ist Zurückhaltung angebracht: Viele Studien arbeiten mit kleinen Fallzahlen, unterschiedlichen Geräten und uneinheitlichen Bewertungsmaßstäben, oft auf Basis subjektiver Skalen; verlässliche Aussagen zur langfristigen Haltbarkeit sind nur eingeschränkt möglich. Ergebnisse lassen sich zudem nicht eins zu eins auf den Einzelfall übertragen – Hauttyp, Ausgangsbefund und Heilungsreaktion beeinflussen das Resultat erheblich. Wir formulieren deshalb keine Erfolgsquoten und geben keine Garantien: Wie deutlich eine Verbesserung ausfällt, lässt sich seriös erst nach individueller Untersuchung abschätzen – als Erwartung, nicht als Zusage.

Vorbereitung auf die Behandlung

Mit einigen einfachen Maßnahmen vor dem Termin tragen Sie selbst zu einem möglichst guten und komplikationsarmen Ergebnis bei.

  • Meiden Sie ab etwa vier Wochen vor der Behandlung intensive Sonne und Solarium; behandelt wird nur ungebräunte Haut.
  • Informieren Sie uns über alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel; gerinnungshemmende Präparate (auch frei verkäufliche blutverdünnende Schmerzmittel) niemals eigenmächtig, sondern nur nach ärztlicher Rücksprache absetzen.
  • Nennen Sie uns Hauterkrankungen, eine Neigung zu Lippenherpes oder überschießenden Narben sowie frühere Hautbehandlungen – dies kann ein vorbeugendes oder angepasstes Vorgehen erfordern.
  • Verzichten Sie in den Tagen vor der Behandlung auf reizende Hautpflege (z. B. Fruchtsäure- oder Retinolprodukte) und andere reizende Maßnahmen im Behandlungsareal.
  • Erscheinen Sie am Behandlungstag mit sauberer, ungeschminkter Haut ohne Cremes im Behandlungsbereich.
  • Planen Sie ausreichend Erholungszeit ein; Termine mit repräsentativem Charakter nicht unmittelbar hinter die Sitzung legen.
Nachsorge

Die richtige Pflege nach der Behandlung unterstützt die Heilung und das Ergebnis. Sie erhalten von uns individuelle Empfehlungen – in der Regel gilt:

  • Kühlen Sie die Haut in den ersten Stunden nach Empfehlung, um Wärmegefühl und Schwellung zu lindern.
  • Verwenden Sie ausschließlich die empfohlene wundheilungsunterstützende Pflege, halten Sie die Haut feucht und meiden Sie reizende oder stark parfümierte Produkte.
  • Konsequenter UV-Schutz ist die wichtigste Maßnahme gegen Pigmentverschiebungen: Meiden Sie über mehrere Wochen direkte Sonne und tragen Sie nach Abheilung täglich LSF 50+ auf.
  • Lösen Sie die feinen Krusten und Schuppen nicht ab, sondern lassen Sie sie von selbst abfallen – so beugen Sie Narben und Pigmentveränderungen vor.
  • Verzichten Sie für etwa eine Woche – oder nach individueller Empfehlung – auf intensiven Sport, Sauna, Dampfbad und Schwimmbad; Schwitzen, Hitze und Chlor reizen die heilende Haut.
  • Tragen Sie in den ersten Tagen kein Make-up auf das Behandlungsareal auf und berühren Sie die Haut nur mit sauberen Händen.
  • Nehmen Sie vereinbarte Kontrolltermine wahr, damit wir den Heilungsverlauf beurteilen können.
  • Melden Sie sich umgehend bei ungewöhnlichen Beschwerden wie zunehmenden Schmerzen, Eiterbildung, starker Schwellung oder Fieber.

FAQ

Häufige Fragen

Antworten auf Fragen, die uns zur Behandlung „Hautverjüngung mit dem Alma Hybrid (CO₂-Laser)“ besonders oft gestellt werden.

Durch die Betäubungscreme – bei Bedarf ergänzt um eine örtliche Betäubung – ist sie für die meisten gut tolerierbar; beschrieben wird meist ein Wärmegefühl oder leichtes Brennen. Danach kann sich die Haut einige Stunden wie nach einem Sonnenbrand anfühlen; Kühlung lindert das in der Regel zuverlässig.

Erste Verbesserungen zeigen sich meist nach Abschluss der Abheilung, also nach etwa ein bis zwei Wochen. Da die Kollagenneubildung über Monate weiterläuft, kann sich das Hautbild bis zu einem halben Jahr weiter verfeinern; Auffrischungsbehandlungen sind nach einigen Jahren möglich.

Ausschließlich eine approbierte Ärztin bzw. ein approbierter Arzt mit dermatologischem Hintergrund: Ablative Laserbehandlungen, bei denen Haut abgetragen wird, sind in Deutschland nach der NiSV (Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung) Ärztinnen und Ärzten vorbehalten. Untersuchung, Aufklärung, Behandlung und Nachkontrolle liegen bei uns in einer ärztlichen Hand.

Ein klassischer CO₂-Laser kennt nur den ablativen Weg. Der Alma Hybrid vereint die CO₂-Wellenlänge mit einem nicht-ablativen 1570-nm-Laser in einem System – beide können einzeln oder kombiniert eingesetzt und ihr Verhältnis individuell dosiert werden. Dadurch lässt sich die Behandlung deutlich feiner steuern: vom sanften Kollagen-Aufbau ohne nennenswerte Auszeit bis zum intensiven Resurfacing – Wirkung und Erholungszeit werden planbar.

Weitgehend, ja: Im rein nicht-ablativen Modus (1570 nm) bleibt die Hautoberfläche intakt; meist bestehen nur Rötung und leichte Schwellung für ein bis zwei Tage. Das Ergebnis baut sich dafür sanfter über mehrere Sitzungen auf, denn die tiefe Kollagenstimulation braucht Zeit. Ob dieser Weg für Ihr Anliegen ausreicht, klären wir bei der Untersuchung.

Bevorzugt behandeln wir von Herbst bis Frühjahr, da die frisch behandelte Haut über Wochen besonders UV-empfindlich ist. Im Sommer setzt eine Behandlung voraus, dass Sie direkte Sonne konsequent meiden und täglich LSF 50+ verwenden – ein Strandurlaub kurz nach der Sitzung passt nicht dazu.

Bei dunkleren Hauttypen ist das Risiko für Pigmentverschiebungen, insbesondere eine vorübergehende Nachdunkelung (postinflammatorische Hyperpigmentierung), erhöht. Eine Behandlung ist nicht ausgeschlossen, erfordert aber eine besonders sorgfältige Abwägung, vorsichtigere Parameter und sehr konsequenten UV-Schutz; mitunter empfehlen wir schonendere Alternativen.

Quellen & Leitlinien

  • AWMF-Leitlinienregister – Leitlinien zur Lasertherapie der Haut und zur dermatologischen Versorgung (www.awmf.org)
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) – fachliche Stellungnahmen und Patienteninformationen zur ästhetischen und operativen Dermatologie
  • Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSV) – Anforderungen an Anwendung und Qualifikation bei ablativen Laserbehandlungen
  • Fachinformationen und Sicherheitshinweise der Hersteller der eingesetzten Lasersysteme zu Indikationen, Parametern und Kontraindikationen

Persönliche Beratung

Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch

In einem vertraulichen Gespräch in unserer Praxisetage im Albertus Zentrum Mönchengladbach nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen und prüfen, ob die Behandlung für Sie geeignet sein kann.

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