Laserbehandlungen
Fraktionierter CO₂-Laser
Der fraktionierte CO₂-Laser regt die hauteigene Erneuerung gezielt an – zur Behandlung von Falten, Aknenarben und sonnengeschädigter Haut mit vergleichsweise kurzer Erholungszeit.
Behandelbare Areale
- Augenfältchen & Krähenfüße
- Stirn- & Zornesfalten
- Mund- & Lippenfältchen
- Wangenfalten
- Hals & Dekolleté
- Aknenarben
- Narben
Der fraktionierte CO₂-Laser gehört zu den etablierten Verfahren der ästhetischen Lasermedizin und wird vor allem zur Hautverjüngung – dem sogenannten Skin Resurfacing, also der kontrollierten Erneuerung der obersten Hautschichten – eingesetzt. Dabei gibt der Laser sein Licht nicht flächig, sondern in einem feinen Raster aus mikroskopisch kleinen Behandlungszonen an die Haut ab. Zwischen diesen winzigen Arealen bleibt das umliegende Gewebe intakt und dient als Reservoir für die Heilung. Genau dieses fraktionierte Prinzip ermöglicht eine zügigere Regeneration, als sie bei einer vollflächigen Laserabtragung möglich wäre.
In den behandelten Mikrozonen wird gealtertes oder vernarbtes Gewebe gezielt abgetragen, gleichzeitig regt die Wärmewirkung des Lasers die Neubildung von Kollagen an – einem Strukturprotein, das der Haut Festigkeit und Spannkraft verleiht. Im Verlauf der folgenden Wochen kann sich das Hautbild dadurch sichtbar verfeinern: Falten und Knitterfältchen können gemildert, Aknenarben und andere Narben geglättet und die Haut insgesamt gestrafft werden. Wie deutlich das Ergebnis ausfällt, hängt vom Ausgangsbefund, vom Hauttyp und von der individuellen Heilungsreaktion ab.
In unserer privatärztlichen Praxisetage in Mönchengladbach führen wir die Behandlung nach einer ausführlichen dermatologischen Untersuchung und Beratung durch. Wir besprechen mit Ihnen offen, welche Verbesserung realistisch erreichbar ist, wie viele Sitzungen voraussichtlich sinnvoll sind und welche Erholungszeit Sie einplanen sollten. So können Sie in Ruhe entscheiden, ob die Behandlung zu Ihren Erwartungen und Ihrem Alltag passt.
Alle Angaben dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung. Behandlungsergebnisse können individuell unterschiedlich ausfallen.
Wirkprinzip
Medizinischer Hintergrund & Wirkprinzip
Der CO₂-Laser arbeitet mit einer Wellenlänge von 10.600 Nanometern im infraroten Bereich des Lichtspektrums. Diese Wellenlänge wird besonders stark von Wasser aufgenommen – und da die menschliche Haut zu einem großen Teil aus Wasser besteht, gibt der Laser seine Energie sehr gezielt und oberflächennah an das Gewebe ab. Das Wasser fungiert dabei als sogenanntes Chromophor, also als die Zielstruktur, die die Lichtenergie absorbiert und in Wärme umwandelt. Innerhalb von Sekundenbruchteilen verdampft das erhitzte Gewebe in den getroffenen Zonen kontrolliert (Ablation), während die umliegende Haut weitgehend geschont bleibt.
Das entscheidende Wirkprinzip ist die fraktionierte Photothermolyse. Statt die Haut flächig abzutragen, teilt der Laser den Strahl in viele mikroskopisch feine Einzelstrahlen auf und erzeugt ein Raster aus mikrothermalen Behandlungszonen (englisch microthermal treatment zones). Zwischen diesen behandelten Säulen bleiben Inseln gesunder, unversehrter Haut stehen. Von diesen Inseln aus startet die Regeneration, weshalb die Haut deutlich schneller abheilt als nach einer vollflächigen Laserabtragung. Über die Energie, die Punktdichte und die Eindringtiefe lässt sich steuern, wie intensiv und wie tief die Behandlung wirkt.
Die kontrollierte thermische Schädigung löst zwei Prozesse aus, die zusammen das angestrebte Ergebnis tragen. Erstens regt sie die Neubildung der Oberhaut (Epidermis) an – die abgetragenen Zonen werden durch frische, gleichmäßigere Hautzellen ersetzt, was Oberflächenstruktur und Lichtreflexion verbessern kann. Zweitens wirkt die Wärme bis in die darunterliegende Lederhaut (Dermis) und reizt dort die kollagenbildenden Zellen (Fibroblasten). Diese bilden in den folgenden Wochen und Monaten neues Kollagen und Elastin – Strukturproteine, die der Haut Festigkeit und Spannkraft geben.
Dieses Kollagen-Remodeling ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein über Monate ablaufender Umbauprozess. Das erklärt, warum sich das Ergebnis einer Sitzung nicht sofort, sondern allmählich zeigt und sich oft bis zu einem halben Jahr nach der Behandlung weiter verfeinern kann. Gleichzeitig verdeutlicht es, dass der CO₂-Laser keine künstliche Substanz einbringt, sondern eine körpereigene Heilungs- und Erneuerungsreaktion anstößt. Wie kräftig diese Reaktion ausfällt, ist individuell unterschiedlich und hängt unter anderem von Hauttyp, Alter, Lebensstil und der Beschaffenheit des behandelten Areals ab.
Indikationen
Für wen geeignet
Ob eine Behandlung in Ihrem Fall medizinisch sinnvoll ist, klären wir gemeinsam in einem persönlichen Beratungsgespräch. Typische Anliegen sind unter anderem:
- Falten und Knitterfältchen, etwa um Augen und Mund oder an den Wangen
- Aknenarben, insbesondere eingesunkene (atrophe) Narbenformen
- Narben nach Verletzungen oder Operationen, die im Hautniveau ausgeglichen werden sollen
- Sonnengeschädigte, vorgealterte Haut (Lichtalterung) mit fahlem oder unregelmäßigem Hautbild
- Erschlaffte Haut mit nachlassender Spannkraft, z. B. im Gesicht, am Hals oder Dekolleté
- Vergrößert wirkende Poren und unebene Hautstruktur
- Wunsch nach Hautverjüngung ohne operativen Eingriff
Studien- & Evidenzlage
Die fraktionierte ablative Lasertherapie zählt zu den am besten untersuchten Verfahren der ästhetischen Dermatologie. Kontrollierte Studien und systematische Übersichtsarbeiten beschreiben für den fraktionierten CO₂-Laser positive Effekte bei der Behandlung von atrophen (eingesunkenen) Aknenarben, bei lichtbedingter Hautalterung sowie bei feinen Falten. Die Datenlage stützt insbesondere die Anwendung bei Aknenarben, wo das Verfahren häufig als eine der wirksameren nicht-operativen Optionen eingeordnet wird.
Bei der Einordnung dieser Ergebnisse ist Zurückhaltung angebracht. Viele Untersuchungen arbeiten mit kleinen Fallzahlen, unterschiedlichen Geräten, abweichenden Behandlungsparametern und uneinheitlichen Bewertungsmaßstäben, was den direkten Vergleich erschwert. Die Beurteilung des Behandlungserfolgs erfolgt zudem oft anhand subjektiver Skalen oder Fotodokumentationen. Verlässliche Aussagen über die langfristige Haltbarkeit der Ergebnisse sind dadurch nur eingeschränkt möglich.
Wichtig ist außerdem: Ergebnisse aus Studien lassen sich nicht eins zu eins auf den Einzelfall übertragen. Hauttyp, Ausgangsbefund, individuelle Heilungsreaktion und die Erfahrung der behandelnden Person beeinflussen das Resultat erheblich. Aus diesem Grund formulieren wir keine Erfolgsquoten und geben keine Garantien. Die wissenschaftliche Evidenz spricht dafür, dass eine Verbesserung des Hautbildes erreichbar ist – wie deutlich sie im konkreten Fall ausfällt, lässt sich seriös erst nach einer individuellen Untersuchung abschätzen und auch dann nur als Erwartung, nicht als Zusage.
Schritt für Schritt
Behandlungsablauf
So läuft die Behandlung bei uns in der Regel ab – von der ersten Beratung bis zur Nachsorge.
Beratung und Aufklärung
Im ersten Schritt untersuchen wir Ihre Haut und besprechen Ihr Anliegen sowie Ihre Erwartungen. Wir erläutern Wirkweise, realistische Ergebnisse, mögliche Risiken und Alternativen und klären, ob Gründe gegen eine Behandlung sprechen – etwa frische Bräunung, bestimmte Hauterkrankungen oder eine Neigung zu überschießender Narbenbildung. Auf dieser Grundlage erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan.
Vorbereitung und Betäubung
Am Behandlungstag wird die Haut gereinigt und eine Betäubungscreme aufgetragen, die etwa 30 bis 45 Minuten einwirkt. Bei intensiveren Behandlungen oder kleinen, empfindlichen Arealen kann ergänzend eine örtliche Betäubung (Lokalanästhesie) eingesetzt werden. So ist die Behandlung für die meisten Patientinnen und Patienten gut tolerierbar.
Laserbehandlung
Der fraktionierte CO₂-Laser wird systematisch über das Behandlungsareal geführt und setzt dabei ein feines Raster mikroskopisch kleiner Behandlungszonen. Die Energie und Dichte der Impulse stimmen wir auf Ihren Befund und Ihre Haut ab. Je nach Größe des Areals dauert dieser Schritt etwa 15 bis 30 Minuten; spürbar ist meist ein Wärmegefühl oder leichtes Brennen.
Unmittelbare Nachsorge in der Praxis
Direkt im Anschluss wird die Haut gekühlt und mit einer beruhigenden, wundheilungsunterstützenden Pflege versorgt. Sie erhalten von uns genaue Verhaltensempfehlungen für die ersten Tage, unter anderem zu Reinigung, Pflege und dem Verzicht auf Make-up, Sport, Sauna und direkte Sonne.
Heilungsphase und Kontrolle
In den ersten Tagen sind Rötung und Schwellung normal, anschließend schuppt sich die Haut fein ab, während sich die neue Hautoberfläche bildet. Konsequenter UV-Schutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist über mehrere Wochen unverzichtbar, um Pigmentverschiebungen vorzubeugen. Bei einem Kontrolltermin beurteilen wir den Heilungsverlauf und planen – falls erforderlich – weitere Sitzungen im Abstand von etwa vier bis acht Wochen.
Transparenz
Preise
- Halbes Gesicht
- 300 €
- Ganzes Gesicht
- 550 €
Alle Preise sind Richtwerte zur ersten Orientierung. Die ärztliche Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ); der endgültige Betrag richtet sich nach dem individuellen Aufwand und wird vor der Behandlung transparent mit Ihnen besprochen. Für Behandlungen ohne Listenpreis nennen wir Ihnen den Richtwert gerne im Beratungsgespräch.
Komplette Preisliste ansehen →Gut vorbereitet
Vorbereitung auf die Behandlung
Mit einigen einfachen Maßnahmen vor dem Termin tragen Sie selbst zu einem möglichst guten und komplikationsarmen Ergebnis bei.
- Meiden Sie ab etwa vier Wochen vor der Behandlung intensive Sonne und Solarium und verzichten Sie auf vorgebräunte Haut; behandelt wird nur ungebräunte Haut.
- Informieren Sie uns über alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel. Gerinnungshemmende Präparate (auch frei verkäufliche Schmerzmittel mit blutverdünnender Wirkung) sollten nur nach ärztlicher Rücksprache und niemals eigenmächtig abgesetzt werden.
- Nennen Sie uns Vorerkrankungen der Haut, eine Neigung zu Lippenherpes oder zu überschießenden Narben sowie zurückliegende Hautbehandlungen – dies kann eine vorbeugende Behandlung oder ein angepasstes Vorgehen erforderlich machen.
- Verzichten Sie in den Tagen vor der Behandlung auf reizende Hautpflege (z. B. Fruchtsäure- oder Retinolprodukte) und auf andere reizende Maßnahmen im Behandlungsareal.
- Erscheinen Sie am Behandlungstag mit ungeschminkter, sauberer Haut ohne Cremes oder Make-up im Behandlungsbereich.
- Planen Sie ausreichend Erholungszeit ein und legen Sie Termine mit repräsentativem Charakter nicht unmittelbar nach die Sitzung.
Nach der Behandlung
Nachsorge
Die richtige Pflege nach der Behandlung unterstützt die Heilung und das Ergebnis. Sie erhalten von uns individuelle Empfehlungen – in der Regel gilt:
- Kühlen Sie die Haut in den ersten Stunden nach Empfehlung, um Wärmegefühl und Schwellung zu lindern.
- Verwenden Sie ausschließlich die empfohlene, wundheilungsunterstützende Pflege und halten Sie die Haut wie besprochen feucht; vermeiden Sie reizende oder stark parfümierte Produkte.
- Schützen Sie die Haut konsequent vor UV-Strahlung: Meiden Sie über mehrere Wochen direkte Sonne und tragen Sie nach Abheilung täglich einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50+) auf – dies ist die wichtigste Maßnahme gegen Pigmentverschiebungen.
- Lösen Sie die sich bildenden feinen Krusten und Schuppen nicht ab, sondern lassen Sie sie von selbst abfallen, um Narben und Pigmentveränderungen vorzubeugen.
- Verzichten Sie für etwa eine Woche – oder nach individueller Empfehlung – auf intensiven Sport, Sauna, Dampfbad und Schwimmbad, da Schwitzen, Hitze und Chlor die heilende Haut reizen.
- Tragen Sie in den ersten Tagen kein Make-up auf das Behandlungsareal auf und berühren Sie die Haut nur mit sauberen Händen.
- Nehmen Sie vereinbarte Kontrolltermine wahr, damit wir den Heilungsverlauf beurteilen und das weitere Vorgehen planen können.
- Melden Sie sich umgehend bei uns, wenn ungewöhnliche Beschwerden auftreten, etwa zunehmende Schmerzen, Eiterbildung, starke Schwellung oder Fieber.
Aufklärung
Risiken & mögliche Nebenwirkungen
Zu einer seriösen Behandlung gehört eine offene Aufklärung über mögliche Risiken und Nebenwirkungen – auch wenn sie selten auftreten.
Rötung und Schwellung
In den ersten Tagen nach der Behandlung sind eine deutliche Rötung und eine leichte Schwellung des behandelten Areals die Regel. Die Haut fühlt sich oft an wie nach einem Sonnenbrand. Diese Reaktion ist erwartbar und klingt meist innerhalb von etwa einer Woche ab.
Schuppung und Trockenheit
Während sich die neue Hautoberfläche bildet, schuppt sich die Haut fein ab und kann sich trocken oder spannend anfühlen. Das Ablösen der feinen Krusten sollte nicht beschleunigt werden, da dies die Heilung stört und das Risiko für Narben und Pigmentveränderungen erhöht.
Verlängerte Rötung (Erythem)
Bei einem Teil der Behandelten hält die Rötung länger an als die üblichen Tage – mitunter über mehrere Wochen. Diese verlängerte Rötung bildet sich in der Regel von selbst zurück, kann in dieser Zeit aber mit Make-up kaschiert werden.
Vorübergehender Juckreiz und Empfindlichkeit
Im Rahmen der Wundheilung können Juckreiz, ein Wärmegefühl oder eine erhöhte Empfindlichkeit der behandelten Haut auftreten. Diese Beschwerden sind meist mild und vorübergehend; an der Heilung beteiligte Pflegeprodukte lindern sie in der Regel.
Postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH)
Nach der entzündlichen Heilungsreaktion können sich behandelte Areale vorübergehend dunkler färben. Diese Pigmentverschiebung betrifft vor allem dunklere Hauttypen und wird durch UV-Strahlung begünstigt. Sie bildet sich meist über Wochen bis Monate zurück; konsequenter UV-Schutz ist die wichtigste Vorbeugung.
Hypopigmentierung (Aufhellung)
Seltener kann es zu einer Aufhellung der behandelten Haut kommen, bei der die Areale heller erscheinen als die Umgebung. Eine solche Hypopigmentierung kann länger bestehen bleiben und ist nicht in jedem Fall vollständig rückbildungsfähig.
Reaktivierung von Lippenherpes
Bei Behandlungen im Gesicht – insbesondere im Mundbereich – kann eine vorhandene Veranlagung zu Lippenherpes (Herpes-simplex-Reaktivierung) durch den Reiz aktiviert werden. Bei bekannter Neigung kann vorbeugend eine medikamentöse Prophylaxe mit einem virushemmenden Wirkstoff sinnvoll sein, die wir vorab mit Ihnen besprechen.
Infektionen
Solange die Hautbarriere nach der Behandlung noch nicht vollständig geschlossen ist, besteht ein – insgesamt geringes – Risiko für bakterielle Infektionen. Sorgfältige Hygiene, die empfohlene Pflege und der Verzicht auf das Berühren der Haut mit ungewaschenen Händen senken dieses Risiko.
Narbenbildung
Sehr selten kann es trotz korrekter Durchführung zu einer überschießenden Narbenbildung kommen, insbesondere bei entsprechender Veranlagung (Neigung zu wulstigen oder überschießenden Narben, sogenannten Keloiden) oder wenn die Heilung – etwa durch frühzeitiges Ablösen von Krusten oder eine Infektion – gestört wird.
Ausbleibendes oder ungenügendes Ergebnis
Die Haut reagiert individuell. Es ist möglich, dass das angestrebte Ergebnis nicht im erhofften Umfang eintritt oder weitere Sitzungen erforderlich sind. Einen bestimmten Behandlungserfolg können wir nicht garantieren.
Kontraindikationen
Wann wir nicht behandeln
In bestimmten Situationen führen wir eine Behandlung nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durch – zu Ihrer Sicherheit.
- Schwangerschaft und Stillzeit (vorsorglich, da keine ausreichenden Sicherheitsdaten vorliegen)
- akute Infektionen, Entzündungen, offene Wunden oder ein aktiver Herpesausbruch im Behandlungsareal
- aktive entzündliche Hauterkrankungen im Bereich, etwa eine floride Akne oder ein akuter Schub einer chronischen Hautkrankheit
- frische Bräunung durch Sonne oder Solarium sowie unmittelbar geplante intensive Sonnenexposition
- bekannte Neigung zu überschießender oder wulstiger Narbenbildung (Keloide, hypertrophe Narben)
- Einnahme bestimmter stark lichtempfindlich machender oder die Wundheilung beeinflussender Medikamente – hierzu zählt unter anderem eine zurückliegende oder laufende Therapie mit hochdosierten Vitamin-A-Säure-Abkömmlingen (Aknemittel zum Einnehmen)
- Erkrankungen oder Medikamente, die die Wundheilung deutlich beeinträchtigen, sowie ausgeprägte Immunschwäche
- unrealistische Erwartungen oder mangelnde Bereitschaft, die notwendige Nachsorge inklusive konsequentem UV-Schutz einzuhalten
Optionen
Alternativen & ergänzende Behandlungen
Der fraktionierte CO₂-Laser ist eine kraftvolle, ablative Methode mit entsprechend spürbarer Erholungszeit. Wer eine schonendere Hautverjüngung mit kürzerer Ausfallzeit wünscht oder einen helleren bzw. empfindlicheren Hauttyp hat, für den kann der Erbium:YAG-Laser eine Alternative sein, da er oberflächennäher abträgt. Welches Verfahren im Einzelfall besser passt, hängt vom Befund, vom Hauttyp und von der gewünschten Erholungszeit ab und lässt sich erst nach einer Untersuchung beurteilen.
Geht es weniger um Hautstruktur und Narben als um andere Anliegen, können andere Behandlungen unserer Praxis zielführender sein: Bei umschriebenen Pigment- oder Farbveränderungen sowie bei der Tattooentfernung kommen der Pico-Laser oder der Nd:YAG-Laser in Betracht; bei geweiteten Äderchen, Rötungen oder Gefäßveränderungen der Farbstofflaser. Mimisch bedingte Falten – etwa Zornes- oder Stirnfalten – lassen sich häufig wirksamer mit Botulinumtoxin behandeln, während Volumenverlust oder tiefere Falten eher eine Domäne der Hyaluronsäure-Filler sind. Diese Verfahren können den Laser auch sinnvoll ergänzen.
Für Anliegen, die nichts mit dem Hautbild zu tun haben, führen andere Wege zum Ziel: Kleine, lokal begrenzte Fettpolster lassen sich gegebenenfalls mit der Injektionslipolyse angehen, während bei einem grundsätzlichen Wunsch nach Gewichtsreduktion unser medizinisches Gewichtsmanagement der passende Rahmen ist. Im Beratungsgespräch ordnen wir ehrlich ein, ob der CO₂-Laser für Ihr Anliegen die beste Option ist oder ob eine andere Behandlung – allein oder in Kombination – sinnvoller wäre.
FAQ
Häufige Fragen
Antworten auf Fragen, die uns zur Behandlung „Fraktionierter CO₂-Laser“ besonders oft gestellt werden.
Quellen & Leitlinien
- AWMF-Leitlinienregister – Leitlinien zur Lasertherapie der Haut und zur dermatologischen Versorgung (www.awmf.org)
- Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) – fachliche Stellungnahmen und Patienteninformationen zur ästhetischen und operativen Dermatologie
- Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSV) – Anforderungen an Anwendung und Qualifikation bei ablativen Laserbehandlungen
- Fachinformationen und Sicherheitshinweise der Hersteller der eingesetzten Lasersysteme zu Indikationen, Parametern und Kontraindikationen
Diese Informationen ersetzen nicht das persönliche ärztliche Aufklärungsgespräch. Vor jeder Behandlung klären wir Sie individuell über Ablauf, Risiken und Alternativen auf.
Persönliche Beratung
Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch
In einem vertraulichen Gespräch in unserer Praxisetage im Albertus Zentrum Mönchengladbach nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen und prüfen, ob die Behandlung für Sie geeignet sein kann.
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