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Dr. NüchelAesthetik
Laser-Tattooentfernung bei Dr. Nüchel Aesthetik in Mönchengladbach

Laserbehandlungen

Laser-Tattooentfernung

Schonende Entfernung unerwünschter Tätowierungen mit moderner Pico- und Q-Switch-Lasertechnologie – auch bei mehrfarbigen Tattoos. Individuell geplant, ärztlich begleitet.

Behandelbare Areale

  • Schriftzüge & Namen
  • mehrfarbige Tattoos
  • sichtbare Körperstellen
  • Permanent Make-up

Ein Tattoo, das nicht mehr zu Ihnen passt, entfernen wir in Mönchengladbach per Laser unter ärztlicher Leitung. Herzstück ist der PicoStar von Asclepion, ein Picosekundenlaser der neuesten Generation; ergänzt wird er durch den Q-Switch-Laser Evo Q-Plus (Quanta System) und den Rubystar-Rubinlaser (Asclepion). Je nach Farbspektrum wählen wir das geeignete System – so lassen sich auch mehrfarbige Tätowierungen gezielt adressieren.

Die Laserimpulse zertrümmern die Farbpigmente in kleinste Partikel, die das körpereigene Lymphsystem anschließend abtransportiert. Deshalb sind mehrere Sitzungen nötig – häufig sechs bis zwölf im Abstand von etwa sechs bis acht Wochen, abhängig von Farben, Stichtiefe, Alter des Tattoos und Hauttyp. Eine restlose Entfernung können wir nicht in jedem Fall zusagen; auf Wunsch führen wir vorab eine Probebehandlung an einem kleinen Areal durch.

Alle Angaben dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung. Behandlungsergebnisse können individuell unterschiedlich ausfallen.

Indikationen

Für wen geeignet

Ob eine Behandlung in Ihrem Fall medizinisch sinnvoll ist, klären wir gemeinsam in einem persönlichen Beratungsgespräch. Typische Anliegen sind unter anderem:

  • Unerwünschte Tätowierungen, die vollständig oder weitgehend entfernt werden sollen
  • Mehrfarbige Tattoos, die durch die Kombination von Pico- und Q-Switch-Nd:YAG-Laser behandelt werden können
  • Aufhellung eines bestehenden Tattoos als Vorbereitung für ein Cover-up
  • Laientätowierungen und unprofessionell gestochene Tattoos
  • Schriftzüge, Namen und kleinere Motive, die nicht mehr zur Lebenssituation passen
  • Tattoos, die aus beruflichen Gründen entfernt werden sollen (z. B. sichtbare Körperstellen)
  • Permanent Make-up an geeigneten Arealen nach individueller ärztlicher Beurteilung

Schritt für Schritt

Behandlungsablauf

So läuft die Behandlung bei uns in der Regel ab – von der ersten Beratung bis zur Nachsorge.

  1. Beratung und Aufklärung

    Wir begutachten Ihr Tattoo hinsichtlich Farben, Größe, Stichtiefe und Alter, beurteilen Ihren Hauttyp und klären über Ablauf, Risiken und Grenzen der Behandlung auf. Sie erhalten einen individuellen Behandlungsplan inklusive Kostenübersicht.

  2. Probebehandlung (optional)

    Auf Wunsch oder bei unklarer Pigmentreaktion behandeln wir zunächst ein kleines Testareal, um das Ansprechen von Farbpigmenten und Haut einzuschätzen.

  3. Vorbereitung der Behandlung

    Das Areal wird gereinigt und desinfiziert, Sie erhalten eine Schutzbrille, und die Haut wird gekühlt. Bei Bedarf kann zuvor eine örtlich betäubende Creme aufgetragen werden.

  4. Laserbehandlung

    Je nach Farbspektrum kommt der Pico-Laser, der Q-Switch-Nd:YAG-Laser oder eine Kombination beider Systeme zum Einsatz; die ultrakurzen Lichtimpulse zertrümmern die Farbpigmente. Die Haut wird dabei kontinuierlich gekühlt.

  5. Direkte Nachsorge in der Praxis

    Unmittelbar nach der Sitzung wird das Areal erneut gekühlt und mit einer Wundsalbe sowie gegebenenfalls einem Verband versorgt; Sie erhalten schriftliche Pflegehinweise für zu Hause.

Farbspektrum

Welche Tattoo-Farbe spricht auf welchen Laser an?

Die folgende Übersicht zeigt orientierend, welche Wellenlänge sich bei welcher Farbe erfahrungsgemäß eignet. Sie dient der allgemeinen Einordnung und ersetzt keine individuelle ärztliche Beurteilung – das tatsächliche Ansprechen hängt zusätzlich von Pigmentart, Stichtiefe, Alter und Hauttyp ab.

Tattoo-FarbeRubinlaser 694 nmQ-Switch Nd:YAG 532 nmQ-Switch Nd:YAG 1064 nm
Schwarzsehr gutsehr gut
Braunbedingtsehr gutsehr gut
Blausehr gutsehr gut
Grünsehr gut
Blaugrünsehr gut
Rotsehr gut
Orangegut
Gelbbedingt

Transparenz

Preise

Kleinpro Sitzung
150 €
Mittelpro Sitzung
250 €
Großpro Sitzung
400 €
Augenbrauen (Permanent Make-up)pro Sitzung
150 €

Alle Preise sind Richtwerte zur ersten Orientierung. Die ärztliche Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ); der endgültige Betrag richtet sich nach dem individuellen Aufwand und wird vor der Behandlung transparent mit Ihnen besprochen. Für Behandlungen ohne Listenpreis nennen wir Ihnen den Richtwert gerne im Beratungsgespräch.

Aufklärung

Sicherheit & Aufklärung

Zu einer seriösen Behandlung gehört eine offene Aufklärung über mögliche Risiken und Nebenwirkungen – auch wenn sie selten auftreten.

  • Rötung, Schwellung und Wundgefühl

    Unmittelbar nach der Behandlung sind eine Rötung, eine leichte Schwellung und ein wundes, brennendes Gefühl im behandelten Areal normal. Diese Reaktionen klingen in der Regel innerhalb weniger Stunden bis Tage ab und lassen sich durch Kühlung gut lindern.

  • Bläschen, Krusten und punktförmige Blutungen

    Häufig bildet sich kurzfristig eine weißliche Verfärbung der Haut, gefolgt von kleinen Bläschen, Krusten oder vereinzelten punktförmigen Blutungen. Diese heilen meist innerhalb von ein bis zwei Wochen folgenlos ab, sofern Krusten nicht abgekratzt und Bläschen nicht geöffnet werden.

  • Vorübergehende Hyperpigmentierung

    Insbesondere bei dunkleren Hauttypen oder nach UV-Belastung kann die Haut im behandelten Bereich vorübergehend nachdunkeln (postinflammatorische Hyperpigmentierung). Diese Verfärbung bildet sich meist über Wochen bis Monate zurück, konsequenter Sonnenschutz wirkt vorbeugend.

  • Hypopigmentierung (Aufhellung der Haut)

    Die Haut kann im Behandlungsareal heller werden als die umgebende Haut, weil die pigmentbildenden Zellen vorübergehend oder – seltener – dauerhaft beeinträchtigt werden. In den meisten Fällen ist diese Aufhellung rückläufig, ein Fortbestehen über längere Zeit ist jedoch möglich.

  • Texturveränderungen der Haut

    In Einzelfällen kann sich die Oberflächenbeschaffenheit der Haut verändern, etwa durch eine geringfügig unebene oder feinere Textur. Sorgfältig gewählte Laserparameter und eine konsequente Nachsorge reduzieren dieses Risiko.

  • Paradoxes Nachdunkeln und Ghosting

    Bestimmte Pigmente – vor allem weiße, hautfarbene, rote sowie Permanent Make-up – können durch die Laserenergie chemisch verändert werden und paradox nachdunkeln. Als Ghosting bezeichnet man verbleibende, schwer entfernbare Restschatten der ursprünglichen Tätowierung. Eine vorherige Probebehandlung kann das Risiko besser einschätzbar machen.

  • Reaktion auf freigesetzte Farbpigmente

    Durch das Zertrümmern der Pigmente werden Bestandteile der Tätowierfarbe im Körper freigesetzt. In seltenen Fällen kann es – insbesondere bei roten und bestimmten bunten Pigmenten – zu lokalen oder, sehr selten, allgemeinen allergischen Reaktionen kommen. Eine bereits vor der Behandlung bestehende Unverträglichkeit gegen das Tattoo erfordert besondere Vorsicht.

  • Narbenbildung

    Selten kann es zu bleibenden Narben kommen, vor allem wenn Krusten manipuliert werden, eine Infektion auftritt oder eine individuelle Neigung zu überschießender Narbenbildung (Keloide) besteht. Eine fachgerechte Durchführung und sorgfältige Nachsorge halten dieses Risiko gering.

  • Infektion des behandelten Areals

    Wie bei jeder Behandlung, die die Hautbarriere kurzfristig beanspruchen kann, ist eine Infektion möglich, wenn das Areal nicht sauber gehalten oder die Wundpflege vernachlässigt wird. Anzeichen wie zunehmende Rötung, Überwärmung, Eiter oder Fieber sollten ärztlich abgeklärt werden.

  • Unvollständige Entfernung und Restschatten

    Trotz mehrerer Sitzungen lässt sich eine restlose Entfernung nicht in jedem Fall erreichen. Je nach Pigment können blasse Restschatten oder einzelne Farbanteile zurückbleiben. Eine vollständige Entfernung kann daher nicht zugesagt werden.

Wann wir nicht behandeln

In bestimmten Situationen führen wir eine Behandlung nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durch – zu Ihrer Sicherheit.

  • Schwangerschaft und Stillzeit – in diesem Zeitraum wird die Behandlung vorsorglich nicht durchgeführt.
  • Akute Entzündungen, Infektionen, offene Wunden oder Hauterkrankungen im oder am Behandlungsareal (z. B. aktive Herpesinfektion, Schuppenflechte, aktive Neurodermitis im Bereich).
  • Frische, intensive Bräunung der Haut oder kürzlicher Solariumbesuch sowie die Anwendung von Selbstbräunern, da dies das Risiko für Pigmentverschiebungen erhöht.
  • Bekannte Neigung zu überschießender Narbenbildung (Keloide) oder ausgeprägten Wundheilungsstörungen.
  • Einnahme von lichtsensibilisierenden Medikamenten oder von Wirkstoffen aus der Gruppe der hochdosierten Vitamin-A-Säure-Abkömmlinge (Retinoide) – hier ist je nach Wirkstoff ein ausreichender Abstand erforderlich.
  • Noch nicht vollständig abgeheilte, frische Tätowierungen – die Haut muss vollständig verheilt sein, in der Regel mehrere Wochen bis Monate nach dem Stechen.
  • Bekannte allergische Reaktionen auf das vorhandene Tattoo oder auf Tätowierfarben, da das Freisetzen von Pigmenten die Reaktion verstärken kann.
  • Bestimmte Allgemeinerkrankungen, eine eingeschränkte Lymph- oder Immunfunktion oder eine Therapie, die die Wundheilung beeinträchtigt – hier ist eine individuelle ärztliche Abwägung nötig.
  • Unrealistische Erwartungen an ein garantiert vollständiges, narbenfreies Ergebnis – ein gemeinsames, ehrliches Erwartungsmanagement ist Voraussetzung für die Behandlung.

Diese Informationen ersetzen nicht das persönliche ärztliche Aufklärungsgespräch. Vor jeder Behandlung klären wir Sie individuell über Ablauf, Risiken und Alternativen auf.

Für Interessierte

Medizinische Details & Vertiefung

Wirkprinzip & Studienlage

Tätowierfarben liegen in der Lederhaut (Dermis). Die Pigmentpartikel sind zu groß, als dass körpereigene Fresszellen (Makrophagen) sie vollständig abbauen könnten – sie bleiben dadurch dauerhaft sichtbar. Genau hier setzt der Laser an: Er verkleinert die Pigmente so weit, dass der Körper sie über das Lymphsystem selbst entsorgen kann und das Tattoo von Sitzung zu Sitzung blasser wird.

Das Wirkprinzip beruht auf der selektiven Photothermolyse beziehungsweise – bei sehr kurzen Impulsen – auf einem photoakustischen Effekt: Extrem kurze, energiereiche Lichtimpulse werden gezielt von den Farbpigmenten aufgenommen, die durch die entstehenden Druckwellen in kleinste Partikel zerspringen, während das umliegende Gewebe weitgehend geschont bleibt. Gütegeschaltete (Q-switched) Nd:YAG-Laser arbeiten im Nanosekunden-, Pico-Laser im Pikosekundenbereich; die noch kürzeren Impulse können vor allem bunte Pigmente feiner aufbrechen. Da jede Farbe Licht in einem bestimmten Spektralbereich am besten absorbiert, kombinieren wir beide Systeme je nach Farbspektrum.

Wie gut ein Tattoo anspricht, lässt sich anhand der sogenannten Kirby-Desai-Faktoren einschätzen: enthaltene Farben, Schichtung und Pigmentdichte, Lage am Körper (rumpfnahe Areale werden über das Lymphsystem besser entsorgt als Hände oder Füße), Hauttyp, vorhandene Narben sowie Laien- oder Profitätowierung. Diese Faktoren helfen bei einer realistischen Einschätzung, sind jedoch kein verlässlicher Punkte-Score und erlauben keine Garantie über Sitzungszahl oder Endergebnis.

Die Laserbehandlung gilt nach derzeitigem Kenntnisstand als das schonendste etablierte Verfahren zur Entfernung von Tätowierungen: Kontrollierte Studien und systematische Übersichtsarbeiten zeigen, dass sich Tattoos mit gütegeschalteten und mit Pikosekundenlasern in vielen Fällen deutlich aufhellen oder weitgehend entfernen lassen – bei sachgerechter Anwendung mit insgesamt guter Verträglichkeit und ohne dass regelmäßig ausgeprägte Narben zurückbleiben. Ob Pikosekundenlaser mit weniger Sitzungen auskommen, ist nicht einheitlich belegt; eine generelle Überlegenheit eines Systems lässt sich aus der Evidenz nicht ableiten, vielmehr ergänzen sich die Systeme je nach Farbspektrum.

Zur ehrlichen Einordnung gehören die Grenzen dieser Evidenz: Viele Studien umfassen kleine Fallzahlen, unterschiedliche Geräte und uneinheitliche Bewertungsmaßstäbe, und die Pigmentzusammensetzung handelsüblicher Tätowierfarben ist nicht standardisiert. Verlässliche Vorhersagen für das einzelne Tattoo sind daher nur eingeschränkt möglich: Die individuelle Reaktion variiert, eine restlose Entfernung gelingt nicht in jedem Fall, und Restschatten (sogenanntes Ghosting) oder Pigmentverschiebungen können vorkommen.

Vorbereitung auf die Behandlung

Mit einigen einfachen Maßnahmen vor dem Termin tragen Sie selbst zu einem möglichst guten und komplikationsarmen Ergebnis bei.

  • Vermeiden Sie für etwa vier bis sechs Wochen vor der Behandlung intensive Sonneneinstrahlung, Solarium und Selbstbräuner – die Haut im Behandlungsareal sollte ungebräunt und intakt sein.
  • Gerinnungshemmende Medikamente (z. B. Blutverdünner) oder blutverdünnend wirkende Präparate dürfen nur nach Rücksprache mit der verordnenden Ärztin oder dem verordnenden Arzt pausiert werden – setzen Sie verordnete Medikamente niemals eigenmächtig ab.
  • Informieren Sie uns im Vorfeld über Vorerkrankungen, Allergien, bekannte Reaktionen auf das Tattoo, eine Neigung zu Lippenherpes sowie über alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen.
  • Reinigen Sie das Behandlungsareal am Behandlungstag und tragen Sie dort keine Cremes, Lotionen, Make-up oder Parfüm auf; behaarte Stellen können bei Bedarf vorab vorsichtig rasiert werden.
  • Bei empfindlichen Arealen kann nach Absprache rechtzeitig vor dem Termin eine örtlich betäubende Creme aufgetragen werden; planen Sie hierfür entsprechend Zeit ein.
  • Achten Sie auf einen guten Allgemeinzustand: Eine intakte, gesunde Haut ohne Sonnenbrand und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützen Heilung und Pigmentabtransport.
Nachsorge

Die richtige Pflege nach der Behandlung unterstützt die Heilung und das Ergebnis. Sie erhalten von uns individuelle Empfehlungen – in der Regel gilt:

  • Kühlen Sie das behandelte Areal in den ersten Stunden nach der Sitzung schonend, um Schwellung und Wundgefühl zu lindern.
  • Halten Sie das Areal sauber und trocken und versorgen Sie es mit der empfohlenen Wundpflege; gegebenenfalls wird das Gebiet anfangs mit einem Verband geschützt.
  • Kratzen Sie Krusten nicht ab und öffnen Sie keine Bläschen – das beugt Narben und Infektionen vor und unterstützt eine glatte Abheilung.
  • Schützen Sie das Areal konsequent vor UV-Strahlung: Verwenden Sie während der gesamten Behandlungsserie ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50+) und meiden Sie direkte Sonne und Solarium.
  • Verzichten Sie für etwa ein bis zwei Wochen auf Sauna, Dampfbad, Schwimmbad, intensiven Sport und stark schwitzende Aktivitäten, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen.
  • Trinken Sie ausreichend und unterstützen Sie so den Abtransport der zertrümmerten Pigmente über das Lymphsystem.
  • Beobachten Sie das Areal: Bei Anzeichen einer Infektion (zunehmende Rötung, Überwärmung, Eiter, Fieber) oder ungewöhnlichen Reaktionen nehmen Sie bitte zeitnah Kontakt mit uns auf.
  • Halten Sie den vereinbarten Abstand bis zur Verlaufskontrolle ein – erst dann lässt sich das Ergebnis beurteilen und die nächste Sitzung sinnvoll planen.

FAQ

Häufige Fragen

Antworten auf Fragen, die uns zur Behandlung „Laser-Tattooentfernung“ besonders oft gestellt werden.

Die Laserimpulse werden häufig als kurzes Zwicken beschrieben, ähnlich dem Schnippen eines Gummibands – vergleichbar mit dem Stechen des Tattoos, aber deutlich kürzer. Die kontinuierliche Kühlung mildert das Empfinden spürbar; bei empfindlichen Arealen kann etwa 30–60 Minuten vorher eine örtlich betäubende Creme aufgetragen werden.

Da zwischen den Sitzungen etwa sechs bis acht Wochen liegen, erstreckt sich die gesamte Behandlung meist über mehrere Monate bis über ein Jahr. Kürzere Abstände sind nicht sinnvoll: Die Haut braucht Zeit zur Regeneration, und engere Intervalle können das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen.

Die Behandlung wird von approbierten Ärztinnen und Ärzten mit Erfahrung in der Lasermedizin und dermatologischem Hintergrund durchgeführt beziehungsweise verantwortet. Wegen möglicher Risiken wie Pigmentverschiebungen oder Reaktionen auf freigesetzte Farbpigmente halten wir die ärztliche Begutachtung der Haut, die Wahl der Laserparameter und die Aufklärung über Chancen und Grenzen für unverzichtbar.

Grundsätzlich behandeln wir Erwachsene ab 18 Jahren; bei Minderjährigen ist eine Behandlung allenfalls in begründeten Einzelfällen mit Einwilligung der Sorgeberechtigten denkbar. Eine feste Altersobergrenze gibt es nicht – entscheidend sind Hautzustand, allgemeine Gesundheit und das Fehlen von Gegenanzeigen.

Ja. Häufig genügt eine deutliche Aufhellung, damit ein neues Motiv den verbleibenden Schatten gut überdecken kann – dafür sind in der Regel weniger Sitzungen nötig. Auf Wunsch stimmen wir Aufhellungsgrad und Zeitplan mit Ihrem Tätowierer ab.

Quellen & Leitlinien

  • AWMF-Leitlinienregister (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) – Leitlinien zu Lasermedizin und ästhetischer Dermatologie.
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) – fachliche Stellungnahmen und Patienteninformationen zur Lasertherapie und zur Entfernung von Tätowierungen.
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) – Informationen zu Tätowiermitteln, Pigmenten und zur Anwendung von Lasern an der Haut.
  • Fachinformationen und Herstellerangaben der eingesetzten Lasersysteme sowie einschlägige Hygiene- und Medizinprodukteanforderungen.

Persönliche Beratung

Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch

In einem vertraulichen Gespräch in unserer Praxisetage im Albertus Zentrum Mönchengladbach nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen und prüfen, ob die Behandlung für Sie geeignet sein kann.

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Bei sehr kleinen Tätowierungen kommt in Einzelfällen ein chirurgisches Vorgehen in Betracht, das jedoch in der Regel eine Narbe hinterlässt. Von aggressiven Selbstbehandlungen oder nicht-ärztlichen Entfernungsverfahren raten wir wegen des hohen Narben- und Infektionsrisikos ausdrücklich ab.

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