Zum Inhalt springen
Bereich wählen
Dr. NüchelAesthetik
PRP & PRF (Eigenbluttherapie) bei Dr. Nüchel Aesthetik in Mönchengladbach

Regenerative Medizin & Hautqualität

PRP & PRF (Eigenbluttherapie)

Regeneration mit körpereigenen Bestandteilen: Aus einer kleinen Menge Ihres Blutes gewinnen wir ein Konzentrat an Blutplättchen und Wachstumsfaktoren, das wir zur Verbesserung der Hautqualität, unterstützend bei Haarausfall und bei Narben einsetzen – schonend und ohne körperfremde Wirkstoffe.

Behandelbare Areale

  • Kopfhaut & Haarausfall
  • Hautqualität
  • Augenpartie
  • Gesicht
  • Feine Linien
  • Aknenarben

Bei der Eigenbluttherapie – im Fachbereich als PRP (plättchenreiches Plasma) oder PRF (plättchenreiches Fibrin) bezeichnet – nutzen wir die regenerativen Eigenschaften Ihres eigenen Blutes. Nach einer kleinen Blutentnahme wird das Blut in einer Zentrifuge in seine Bestandteile aufgetrennt. Gewonnen wird ein Konzentrat, das besonders reich an Blutplättchen (Thrombozyten) und deren Wachstumsfaktoren ist – körpereigene Botenstoffe, die bei der natürlichen Wundheilung und Geweberegeneration eine zentrale Rolle spielen.

Das Konzentrat bringen wir gezielt ein – mit feinen Nadeln in die Haut des Gesichts oder der Augenpartie, in die Kopfhaut zur Unterstützung bei Haarausfall oder in Kombination mit Microneedling. Die Wachstumsfaktoren sollen körpereigene Reparaturprozesse anregen; da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, besteht keine Allergiegefahr gegen den Wirkstoff selbst.

Alle Angaben dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung. Behandlungsergebnisse können individuell unterschiedlich ausfallen.

Indikationen

Für wen geeignet

Ob eine Behandlung in Ihrem Fall medizinisch sinnvoll ist, klären wir gemeinsam in einem persönlichen Beratungsgespräch. Typische Anliegen sind unter anderem:

  • Nachlassende Hautqualität: müder Teint, feine Linien, Verlust von Frische und Spannkraft
  • Empfindliche, dünne Haut der Augenpartie (Unterstützung der Hautqualität, kein Volumenaufbau)
  • Unterstützende Behandlung bei diffusem oder anlagebedingtem Haarausfall – nach ärztlicher Abklärung der Ursache
  • Verbesserung des Hautbildes bei Narben, einschließlich Aknenarben
  • Wunsch nach einem regenerativen Verfahren mit körpereigenem statt körperfremdem Material
  • Sinnvolle Ergänzung zu Microneedling oder anderen hautregenerierenden Verfahren

Schritt für Schritt

Behandlungsablauf

So läuft die Behandlung bei uns in der Regel ab – von der ersten Beratung bis zur Nachsorge.

  1. Beratung und Indikationsklärung

    Im persönlichen Gespräch erfassen wir Anliegen, Krankengeschichte und Medikation, prüfen mögliche Kontraindikationen und klären, ob PRP oder PRF für Ihre Indikation besser geeignet ist. Gerade bei Haarausfall ist die vorherige ärztliche Abklärung der Ursache wichtig, da nicht jede Form von Haarverlust darauf anspricht.

  2. Blutentnahme

    Unter sterilen Bedingungen entnehmen wir eine kleine Menge Blut aus einer Armvene – vergleichbar mit einer routinemäßigen Blutabnahme. Die benötigte Menge richtet sich nach Behandlungsareal und Verfahren.

  3. Aufbereitung in der Zentrifuge

    Das Blut wird in einer Zentrifuge aufbereitet: für PRP stärker (meist mit Gerinnungshemmer) zu einem flüssigen, plättchenreichen Plasma, für PRF langsamer und ohne Zusätze zu einer plättchen- und fibrinreichen Matrix. Das dauert einige Minuten und erfolgt direkt in der Praxis.

  4. Einbringen des Konzentrats

    Das gewonnene Konzentrat wird mit feinen Nadeln in Haut bzw. Kopfhaut oder in Kombination mit Microneedling eingebracht, bei dem es über feinste Kanäle in die oberen Hautschichten eingearbeitet wird. Auf Wunsch tragen wir zuvor eine betäubende Creme auf.

  5. Abschluss und Kur

    Bei Bedarf kühlen wir die behandelten Areale; leichte Rötungen oder Schwellungen sind normal und klingen meist rasch ab. Üblich sind etwa drei Sitzungen im Abstand von rund einem Monat, bei denen wir den Verlauf beurteilen und das Vorgehen bei Bedarf anpassen.

Transparenz

Preise

pro Sitzung
200 €

Alle Preise sind Richtwerte zur ersten Orientierung. Die ärztliche Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ); der endgültige Betrag richtet sich nach dem individuellen Aufwand und wird vor der Behandlung transparent mit Ihnen besprochen. Für Behandlungen ohne Listenpreis nennen wir Ihnen den Richtwert gerne im Beratungsgespräch.

Aufklärung

Sicherheit & Aufklärung

Zu einer seriösen Behandlung gehört eine offene Aufklärung über mögliche Risiken und Nebenwirkungen – auch wenn sie selten auftreten.

  • Rötung und Schwellung

    Sehr häufig und in der Regel harmlos: Im behandelten Areal treten kurz nach der Behandlung oft Rötungen und leichte Schwellungen auf. Sie klingen meist innerhalb weniger Stunden bis Tage von selbst ab und sind bei Kombination mit Microneedling tendenziell stärker ausgeprägt.

  • Blutergüsse (Hämatome)

    An den Einstichstellen im Behandlungsareal sowie an der Entnahmestelle am Arm können kleine Blutergüsse entstehen. Sie sind häufig, harmlos und verschwinden meist innerhalb einiger Tage. Blutverdünnende Medikamente oder bestimmte Nahrungsergänzungsmittel können diese Neigung verstärken.

  • Druck- und Spannungsgefühl

    In den ersten Stunden bis Tagen können die behandelten Areale berührungsempfindlich sein oder ein leichtes Druck- und Spannungsgefühl verursachen; diese Beschwerden klingen üblicherweise rasch ab.

  • Beschwerden an der Entnahmestelle

    Wie bei jeder Blutabnahme kann es an der Einstichstelle am Arm zu einem kleinen Bluterguss, einer leichten Druckempfindlichkeit oder – sehr selten – einer Venenreizung kommen. Solche Beschwerden sind in der Regel vorübergehend und harmlos.

  • Kreislaufreaktion bei der Blutentnahme

    Manche Menschen reagieren auf eine Blutabnahme mit Schwindel, Unwohlsein oder selten einer kurzen Ohnmacht (vasovagale Reaktion). Bitte informieren Sie uns vorab, wenn Sie zu solchen Reaktionen neigen, damit wir die Entnahme entsprechend vorbereiten können.

  • Vorübergehende Hautreizung

    Insbesondere bei Kombination mit Microneedling kann die Haut für einige Tage gereizt wirken, sich trocken anfühlen oder leicht schuppen. Eine schonende Pflege und konsequenter Sonnenschutz helfen, die Haut in dieser Phase zu beruhigen.

  • Infektionen

    Wie bei jeder Injektion oder Hautverletzung können trotz steriler Arbeitsweise Keime eindringen und eine örtliche Infektion auslösen, die sich durch zunehmende Rötung, Überwärmung, Schmerz oder Eiterbildung äußert. Solche Reaktionen sind selten, müssen aber ärztlich behandelt werden. Bei entsprechenden Anzeichen sollten Sie sich umgehend bei uns melden.

  • Ausbleibendes oder geringes Ansprechen

    Da die Eigenbluttherapie körpereigene Prozesse anregt, ist das Ergebnis individuell unterschiedlich; der gewünschte Effekt kann gering ausfallen oder ausbleiben. Dies ist kein Behandlungsfehler, sondern Ausdruck der biologischen Variabilität und der begrenzten, heterogenen Studienlage.

  • Aktivierung eines Lippenherpes

    Bei bekannter Neigung zu Lippenherpes kann eine Behandlung im Mund- und Lippenbereich – wie andere Hautreize auch – einen Schub auslösen. In diesem Fall kann eine vorbeugende Medikation sinnvoll sein; bitte sprechen Sie uns vorab darauf an.

Wann wir nicht behandeln

In bestimmten Situationen führen wir eine Behandlung nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durch – zu Ihrer Sicherheit.

  • Bekannte Gerinnungsstörungen oder eine Therapie mit blutverdünnenden bzw. gerinnungshemmenden Medikamenten – eine Behandlung erfolgt nur nach ärztlicher Rücksprache und sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung.
  • Akute Infektionen, Entzündungen oder offene Hautstellen im Behandlungsareal (z. B. ein aktiver Lippenherpes); die Behandlung wird bis zum vollständigen Abklingen verschoben.
  • Akute fieberhafte Allgemeinerkrankungen oder ein deutlich reduzierter Allgemeinzustand.
  • Bestimmte hämatologische Erkrankungen, etwa solche mit verminderter oder gestörter Funktion der Blutplättchen oder schwerer Blutarmut.
  • Aktive oder nicht ausreichend abgeklärte Krebserkrankungen sowie bestimmte onkologische Erkrankungen – hier ist eine besonders sorgfältige ärztliche Abwägung erforderlich, im Zweifel in Abstimmung mit den behandelnden Fachärzten.
  • Schwangerschaft und Stillzeit – mangels ausreichender Sicherheitsdaten verzichten wir in dieser Zeit auf die Behandlung.
  • Aktive Autoimmun- oder chronisch-entzündliche Erkrankungen, die gegen eine Behandlung sprechen können – hier ist eine individuelle ärztliche Abwägung erforderlich.
  • Einnahme bestimmter Medikamente, die die Blutplättchen oder die Wundheilung beeinflussen – dies klären wir im Beratungsgespräch.
  • Unrealistische Erwartungen oder ein Behandlungswunsch, für den aus ärztlicher Sicht keine sinnvolle Indikation besteht, etwa ein Haarverlust mit ungeklärter oder anderweitig behandlungsbedürftiger Ursache.

Diese Informationen ersetzen nicht das persönliche ärztliche Aufklärungsgespräch. Vor jeder Behandlung klären wir Sie individuell über Ablauf, Risiken und Alternativen auf.

Für Interessierte

Medizinische Details & Vertiefung

Wirkprinzip & Studienlage

Blut besteht aus flüssigen und festen Bestandteilen. Zu den festen zählen rote und weiße Blutkörperchen (Leukozyten) sowie die Blutplättchen (Thrombozyten). Die Blutplättchen sind nicht nur für die Blutgerinnung wichtig – sie enthalten zahlreiche Wachstumsfaktoren, also Botenstoffe, die bei Verletzungen freigesetzt werden und körpereigene Reparatur- und Regenerationsprozesse in Gang setzen. Genau diese Eigenschaft macht sich die Eigenbluttherapie zunutze.

In der Zentrifuge werden die Blutbestandteile nach Gewicht getrennt, sodass ein gegenüber dem Ausgangsblut an Blutplättchen angereichertes Konzentrat entsteht. Aktivierte Blutplättchen geben ihre Wachstumsfaktoren ab, die im Gewebe unter anderem Zellteilung, die Bildung neuer Blutgefäße und die Produktion von Strukturproteinen wie Kollagen anregen sollen. Der Unterschied der Verfahren liegt in der Aufbereitung: Beim PRP entsteht durch stärkere Zentrifugation – meist mit Gerinnungshemmer – ein flüssiges Plasma mit vergleichsweise rascher Freisetzung; beim PRF bildet sich ohne Zusätze und bei geringerer Drehzahl eine Fibrinmatrix, ein dreidimensionales Eiweißgerüst mit eingelagerten Blutplättchen und häufig Leukozyten, das die Wachstumsfaktoren langsamer und über längere Zeit abgibt. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung; die Wahl ist eine Frage der Indikation und der ärztlichen Einschätzung.

Wichtig ist: Die Eigenbluttherapie führt keinen körperfremden Wirkstoff zu, sondern soll körpereigene Prozesse anregen. Ihr Effekt ist daher nicht unmittelbar wie bei einem Filler sichtbar, sondern entwickelt sich graduell über Wochen. Das Ausmaß hängt von individuellen Faktoren ab und lässt sich nicht garantieren – ein Aspekt, der ehrliche Beratung und realistische Erwartungen besonders wichtig macht.

Die Eigenbluttherapie wird in verschiedenen medizinischen Bereichen und in der ästhetischen Medizin vor allem zur Verbesserung der Hautqualität, unterstützend bei Haarausfall und bei Narben angewendet. Für einige Anwendungen – insbesondere den anlagebedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie) und die Hautqualität – deuten zunehmend kontrollierte Studien und Übersichtsarbeiten auf einen möglichen Nutzen hin.

Zugleich ist die Evidenzlage ausdrücklich heterogen und in ihrer Aussagekraft begrenzt: Aufbereitungs- und Behandlungsprotokolle sind uneinheitlich, viele Studien haben kleine Teilnehmerzahlen, kurze Beobachtungszeiträume oder methodische Schwächen, und belastbare Langzeitdaten fehlen in Teilen. Aussagen über Ausmaß und Dauer eines Effekts sind daher mit Unsicherheit behaftet – garantierte Ergebnisse lassen sich nicht ableiten. Wir orientieren uns am aktuellen Kenntnisstand und besprechen offen, was im Einzelfall realistisch erreichbar ist und wo die Grenzen des Verfahrens liegen.

Vorbereitung auf die Behandlung

Mit einigen einfachen Maßnahmen vor dem Termin tragen Sie selbst zu einem möglichst guten und komplikationsarmen Ergebnis bei.

  • Informieren Sie uns über Ihre vollständige Krankengeschichte, bestehende Erkrankungen, Allergien und alle Medikamente – insbesondere blutverdünnende oder gerinnungshemmende Präparate.
  • Blutverdünnende oder gerinnungshemmende Medikamente bitte nicht eigenmächtig absetzen – besprechen Sie deren Einnahme vorab mit uns und Ihrem behandelnden Arzt.
  • Trinken Sie am Behandlungstag ausreichend und erscheinen Sie möglichst nicht nüchtern; das erleichtert die Blutentnahme und beugt Kreislaufreaktionen vor.
  • Verzichten Sie am Tag vor und am Tag der Behandlung möglichst auf Alkohol sowie auf gerinnungshemmende Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Fischöl, Vitamin E, Ginkgo), da diese die Neigung zu Blutergüssen erhöhen können.
  • Bei geplanter Behandlung der Kopfhaut wegen Haarausfall ist eine vorherige ärztliche Abklärung der Ursache erforderlich; bringen Sie vorliegende Befunde mit.
  • Planen Sie vor wichtigen Anlässen einen zeitlichen Puffer ein, da Rötungen, Schwellungen oder kleine Blutergüsse einige Tage sichtbar sein können.
Nachsorge

Die richtige Pflege nach der Behandlung unterstützt die Heilung und das Ergebnis. Sie erhalten von uns individuelle Empfehlungen – in der Regel gilt:

  • Kühlen Sie das behandelte Areal bei Bedarf vorsichtig, um Rötungen und Schwellungen entgegenzuwirken; üben Sie dabei keinen starken Druck aus.
  • Vermeiden Sie es, die behandelten Stellen in den ersten Stunden bis Tagen kräftig zu berühren, zu massieren oder zu reiben, damit die Haut zur Ruhe kommt.
  • Verzichten Sie für etwa 24 bis 48 Stunden auf intensiven Sport, Sauna, Dampfbad, Solarium und sehr heiße Bäder, da Wärme und gesteigerte Durchblutung Schwellungen verstärken können.
  • Schützen Sie die Haut konsequent vor UV-Strahlung, verwenden Sie in den Tagen nach der Behandlung einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50+) und meiden Sie direkte, intensive Sonne.
  • Pflegen Sie die Haut – besonders nach Kombination mit Microneedling – schonend und verzichten Sie zunächst auf reizende Kosmetika, Peelings oder aggressive Wirkstoffe.
  • Verzichten Sie am Behandlungstag möglichst auf Alkohol, da dieser Blutergüsse begünstigen kann.
  • Melden Sie sich umgehend bei uns, wenn ungewöhnliche Beschwerden auftreten – insbesondere zunehmende Schmerzen, Rötung mit Überwärmung, Schwellung oder Anzeichen einer Infektion.
  • Nehmen Sie die vereinbarten Folgetermine der Kur wahr, da das Behandlungskonzept auf der Summe mehrerer Sitzungen beruht.

FAQ

Häufige Fragen

Antworten auf Fragen, die uns zur Behandlung „PRP & PRF (Eigenbluttherapie)“ besonders oft gestellt werden.

Die Blutentnahme entspricht einer gewöhnlichen Blutabnahme und wird meist als wenig belastend empfunden. Das Einbringen des Konzentrats kann je nach Areal als leichtes Stechen oder Brennen wahrgenommen werden. Auf Wunsch tragen wir vorab eine betäubende Creme auf. Insgesamt gilt das Verfahren als gut verträglich.

Da körpereigene Regenerationsprozesse angestoßen werden, tritt eine mögliche Verbesserung nicht sofort, sondern allmählich über Wochen ein – häufig im Verlauf der Kur und einige Wochen nach der letzten Sitzung. Unmittelbar nach der Behandlung sichtbare Rötungen oder Schwellungen sind davon zu unterscheiden. Das Ansprechen ist individuell unterschiedlich.

Bei bestimmten Formen – insbesondere anlagebedingtem Haarausfall – wird die Eigenbluttherapie unterstützend eingesetzt; die Studienlage wächst, ist aber heterogen, sodass sich keine garantierten Ergebnisse versprechen lassen. Entscheidend ist die vorherige ärztliche Abklärung der Ursache, denn nicht jeder Haarverlust spricht auf diese Methode an.

Eine erste Orientierung bieten die Richtwerte unserer Preisliste; der endgültige Betrag richtet sich nach Behandlungsareal, Verfahren (PRP oder PRF), Zahl der Sitzungen und Aufwand. Die Abrechnung erfolgt als privatärztliche Leistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ); ästhetisch motivierte Behandlungen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht.

Blutentnahme, Aufbereitung und Einbringen des Konzentrats erfolgen ausschließlich durch approbierte Ärztinnen und Ärzte mit entsprechender Erfahrung. Die ärztliche Indikationsstellung ist gerade bei Haarausfall wichtig, um die Ursache abzuklären, und ist Voraussetzung für eine sichere, hygienisch einwandfreie Durchführung.

Eine feste Altersgrenze gibt es nicht; entscheidend sind der individuelle Befund und realistische Erwartungen. In der Praxis betrifft die Behandlung überwiegend Erwachsene; bei Minderjährigen führen wir ästhetisch motivierte Behandlungen grundsätzlich nicht durch. Liegt einem Haarverlust eine behandlungsbedürftige Grunderkrankung zugrunde, steht deren Abklärung im Vordergrund.

Quellen & Leitlinien

  • AWMF-Leitlinienregister – Register der wissenschaftlich begründeten Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften (www.awmf.org), u. a. zum Thema Haarausfall.
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) – Fachgesellschaft für Dermatologie mit Empfehlungen und Patienteninformationen.
  • Kontrollierte Studien und systematische Übersichtsarbeiten zur Eigenbluttherapie (PRP/PRF) in der Dermatologie und ästhetischen Medizin, unter Berücksichtigung der heterogenen Protokolle.
  • Veröffentlichungen ärztlicher Fachgesellschaften zur Aufbereitung, Anwendung und Hygiene bei der Eigenbluttherapie.

Persönliche Beratung

Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch

In einem vertraulichen Gespräch in unserer Praxisetage im Albertus Zentrum Mönchengladbach nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen und prüfen, ob die Behandlung für Sie geeignet sein kann.

Weitere Behandlungen

Das könnte Sie ebenfalls interessieren

Für Ruhefalten oder den Ausgleich von Volumen- und Konturverlusten sind Hyaluronsäure-Filler oft geeigneter, da sie unmittelbar Volumen schaffen; die Eigenbluttherapie zielt dagegen auf die Hautqualität und lässt sich gut mit Microneedling kombinieren. Für eine intensivere Behandlung von Hautstruktur, Narben und Pigmentveränderungen kommen je nach Befund energiebasierte Verfahren wie ein Microneedling-Radiofrequenz-System (z. B. INFINI™) oder ablative Laser in Betracht; bei Haarausfall steht die ärztliche Abklärung der Ursache an erster Stelle.

PRP & PRF (Eigenbluttherapie)Termin vereinbaren