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Dr. NüchelAesthetik
Exosomen-Therapie bei Dr. Nüchel Aesthetik in Mönchengladbach

Regenerative Medizin & Hautqualität

Exosomen-Therapie

Topische, regenerativ ausgerichtete Begleitbehandlung mit exosomenhaltigen Präparaten – aufgetragen unmittelbar nach Microneedling, Radiofrequenz-Microneedling oder Laser, wenn die Haut besonders aufnahmefähig ist. Keine Injektion.

Behandelbare Areale

  • Nach Microneedling
  • Nach Laser
  • feine Linien
  • fahle Haut
  • unebene Hautstruktur

Exosomen sind winzige, von Zellen abgegebene Bläschen (extrazelluläre Vesikel), die als Botenstoffe zwischen Zellen wirken und Signalmoleküle wie Proteine, Lipide (Fette) und kurze RNA-Fragmente übertragen. In der Hautregeneration steht die Idee im Mittelpunkt, dass solche Signale hauteigene Reparatur- und Erneuerungsprozesse unterstützen könnten. Die eingesetzten Präparate sind zellfrei – sie enthalten keine lebenden Zellen, sondern nur aus Zellkulturen oder pflanzlichen Quellen gewonnene Vesikel bzw. deren Bestandteile.

Exosomen-Präparate sind in Deutschland und der EU derzeit nicht als Arzneimittel zugelassen. Wir setzen sie deshalb ausschließlich topisch ein – äußerlich auf die Haut aufgetragen, niemals injiziert – und nur als kosmetische Begleitbehandlung unmittelbar nach Microneedling, Radiofrequenz-Microneedling (z. B. INFINI™) oder bestimmten Laserbehandlungen, wenn die Haut besonders aufnahmefähig ist.

Alle Angaben dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung. Behandlungsergebnisse können individuell unterschiedlich ausfallen.

Indikationen

Für wen geeignet

Ob eine Behandlung in Ihrem Fall medizinisch sinnvoll ist, klären wir gemeinsam in einem persönlichen Beratungsgespräch. Typische Anliegen sind unter anderem:

  • Als ergänzende Pflege unmittelbar nach Microneedling, wenn die Haut kurzzeitig aufnahmefähiger ist
  • Als Begleitbehandlung nach Radiofrequenz-Microneedling (z. B. INFINI™) oder geeigneten Laserbehandlungen im Rahmen der ärztlichen Nachsorge
  • Bei fahlem, beanspruchtem Hautbild oder feinen Linien als kosmetische Begleitmaßnahme zu einem Erneuerungsverfahren
  • Für Patientinnen und Patienten, die einen neuartigen, zurückhaltend eingeordneten Pflegebaustein ausprobieren möchten
  • Nur nach individueller ärztlicher Prüfung, ob die Begleitbehandlung im Einzelfall sinnvoll und geeignet ist

Schritt für Schritt

Behandlungsablauf

So läuft die Behandlung bei uns in der Regel ab – von der ersten Beratung bis zur Nachsorge.

  1. Beratung und Aufklärung

    Im persönlichen Gespräch klären wir Eignung, regulatorischen Rahmen (keine Arzneimittelzulassung, ausschließlich topische Anwendung), Herkunft des Präparats (pflanzlich oder zellkulturbasiert), die begrenzte Studienlage sowie mögliche Risiken und realistische Erwartungen. Das Basisverfahren wie Microneedling oder Laser legen wir gemeinsam fest.

  2. Hautvorbereitung und Basisbehandlung

    Die Haut wird gereinigt und desinfiziert. Anschließend führen wir das Basisverfahren durch – Microneedling, Radiofrequenz-Microneedling oder eine geeignete Laserbehandlung –, das feinste, kontrollierte Mikrokanäle erzeugt bzw. die Hautbarriere kurzzeitig durchlässiger macht.

  3. Topisches Auftragen der Exosomen

    Direkt im Anschluss, solange die Haut besonders aufnahmefähig ist, tragen wir das exosomenhaltige Präparat äußerlich auf die behandelten Areale auf und arbeiten es sanft ein – ausdrücklich ohne Injektion.

  4. Abschluss und Kontrolle

    Nach dem Einarbeiten beruhigen wir die Haut, kühlen bei Bedarf und tragen einen geeigneten Schutz auf. Bei Bedarf vereinbaren wir einen Kontrolltermin, um den Heilungsverlauf der Basisbehandlung zu beurteilen; ein eventueller Behandlungsplan richtet sich in erster Linie nach dem Basisverfahren.

Transparenz

Preise

pro Sitzung
350 €

Alle Preise sind Richtwerte zur ersten Orientierung. Die ärztliche Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ); der endgültige Betrag richtet sich nach dem individuellen Aufwand und wird vor der Behandlung transparent mit Ihnen besprochen. Für Behandlungen ohne Listenpreis nennen wir Ihnen den Richtwert gerne im Beratungsgespräch.

Aufklärung

Sicherheit & Aufklärung

Zu einer seriösen Behandlung gehört eine offene Aufklärung über mögliche Risiken und Nebenwirkungen – auch wenn sie selten auftreten.

  • Rötung und vorübergehende Reizung

    Sehr häufig und meist harmlos: Die Haut kann nach der Behandlung gerötet und gereizt erscheinen – überwiegend infolge der Basisbehandlung (Microneedling oder Laser). Das Auftragen der Exosomen kann ein vorübergehendes Spannungs- oder Wärmegefühl begleiten. Die Beschwerden klingen meist innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen ab.

  • Spannungsgefühl, Brennen oder Kribbeln

    Ein leichtes Brennen, Kribbeln oder Spannen unmittelbar nach der Anwendung ist möglich und in der Regel kurzlebig. Es entsteht überwiegend im Zusammenspiel mit der vorausgegangenen Basisbehandlung und lässt sich häufig durch Kühlung und beruhigende Pflege lindern.

  • Unverträglichkeit oder allergische Reaktion

    Selten kann es zu einer Unverträglichkeit oder allergischen Reaktion auf Inhaltsstoffe kommen – etwa mit verstärkter Rötung, Juckreiz, Quaddeln oder Schwellung. Bei entsprechenden Anzeichen sollten Sie sich bei uns melden; ausgeprägte allergische Reaktionen bedürfen einer raschen ärztlichen Versorgung.

  • Trockenheit, Schuppung und kleine Krusten

    Im Heilungsverlauf nach der Basisbehandlung können trockene Stellen, leichte Schuppung oder kleine Krusten auftreten. Diese gehören zum normalen Regenerationsverlauf und sollten nicht abgekratzt werden, um die Heilung nicht zu stören.

  • Vorübergehende Pigmentveränderungen

    Besonders bei dunklerem oder zu Pigmentstörungen neigendem Hauttyp und bei unzureichendem Sonnenschutz können nach der Basisbehandlung vorübergehende Verdunkelungen (Hyperpigmentierungen) oder seltener Aufhellungen auftreten. Konsequenter UV-Schutz reduziert dieses Risiko.

  • Infektion im Rahmen der Basisbehandlung

    Da Microneedling und Laser die Hautbarriere kurzzeitig öffnen, besteht trotz steriler Arbeitsweise ein geringes Infektionsrisiko, das sich durch zunehmende Rötung, Überwärmung, Schmerz oder Eiterbildung äußern kann. Solche Reaktionen sind selten, müssen aber ärztlich behandelt werden.

  • Reaktivierung von Lippenherpes

    Bei Behandlungen im Gesicht kann eine Basisbehandlung bei entsprechend veranlagten Personen einen Lippenherpes (Herpes simplex) reaktivieren. Bei bekannter Herpesneigung kann eine vorbeugende Medikation sinnvoll sein – bitte sprechen Sie uns vorab darauf an.

  • Ausbleibender oder nicht zufriedenstellender Zusatznutzen

    Da der eigenständige Nutzen der topischen Exosomen-Anwendung wissenschaftlich nicht gesichert ist, kann ein über das Basisverfahren hinausgehender Effekt ausbleiben oder hinter den Erwartungen zurückbleiben. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir hier keine bestimmten Ergebnisse versprechen.

  • Unsicherheiten durch Produktheterogenität

    Weil sich kosmetische Exosomen-Präparate in Herkunft, Zusammensetzung und Standardisierung unterscheiden und kein einheitlicher Qualitätsstandard besteht, lassen sich Verträglichkeit und Effekt nicht pauschal vorhersagen. Wir wählen Präparate sorgfältig aus und informieren transparent über das jeweils verwendete Produkt.

  • Unbekannte Langzeitrisiken

    Zur langfristigen Sicherheit kosmetischer Exosomen-Präparate beim Menschen liegen bislang keine umfassenden Daten vor. Theoretisch nicht vollständig auszuschließende Langzeitrisiken sind derzeit wissenschaftlich nicht abschließend bewertbar. Diese Wissenslücke benennen wir offen und beziehen sie in die gemeinsame Entscheidung ein.

Wann wir nicht behandeln

In bestimmten Situationen führen wir eine Behandlung nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durch – zu Ihrer Sicherheit.

  • Schwangerschaft und Stillzeit – mangels ausreichender Sicherheitsdaten verzichten wir in dieser Zeit auf die Begleitbehandlung.
  • Akute Infektionen, Entzündungen, offene Hautstellen oder ein aktiver Lippenherpes im Behandlungsareal; die Behandlung wird bis zum vollständigen Abklingen verschoben.
  • Bekannte Allergie oder Unverträglichkeit gegenüber Inhaltsstoffen des verwendeten Präparats.
  • Vorbehalte gegenüber der Herkunft des Präparats (z. B. zellkulturbasierte Gewinnung) – in diesem Fall klären wir vorab, ob eine geeignete Alternative besteht oder von der Anwendung abgesehen wird.
  • Bestehende Kontraindikationen gegen das vorgesehene Basisverfahren (z. B. gegen Microneedling oder Laser), da die Exosomen-Anwendung ohne Basisbehandlung nicht erfolgt.
  • Aktive Autoimmun- oder chronisch-entzündliche Hauterkrankungen im Behandlungsareal, die gegen eine reizende Basisbehandlung sprechen – hier ist eine individuelle ärztliche Abwägung erforderlich.
  • Neigung zu überschießender Narbenbildung (Keloiden) im geplanten Behandlungsareal.
  • Akute, nicht abgeklungene Hautreizung, frische Bräunung oder Sonnenbrand im Behandlungsbereich.
  • Unrealistische Erwartungen oder ein Behandlungswunsch, für den aus ärztlicher Sicht keine sinnvolle Indikation besteht.

Diese Informationen ersetzen nicht das persönliche ärztliche Aufklärungsgespräch. Vor jeder Behandlung klären wir Sie individuell über Ablauf, Risiken und Alternativen auf.

Für Interessierte

Medizinische Details & Vertiefung

Wirkprinzip & Studienlage

Exosomen gehören zu den extrazellulären Vesikeln – kleine, membranumschlossene Bläschen im Nanometerbereich, die nahezu alle Zellen des Körpers nach außen abgeben. Ihre biologische Aufgabe ist die Kommunikation zwischen Zellen: Sie transportieren Botenstoffe wie Proteine, Lipide (Fette) und kurze RNA-Abschnitte, die in Empfängerzellen Signalwege beeinflussen können.

Das kosmetische Wirkprinzip beruht auf der Annahme, dass diese Signalmoleküle hauteigene Regenerations- und Reparaturvorgänge unterstützen könnten – etwa die Bildung von Strukturproteinen wie Kollagen und Elastin. Die Präparate sind ausdrücklich zellfrei (keine lebenden Zellen) und stammen aus pflanzlichen oder aus Zellkulturen gewonnenen Quellen. Zusammensetzung, Aufreinigung und Standardisierung unterscheiden sich zwischen Produkten erheblich; ein einheitlicher, allgemein anerkannter Qualitäts- und Wirksamkeitsstandard fehlt, weshalb Ergebnisse eines Produkts nicht ohne Weiteres auf andere übertragbar sind.

Die intakte Hautbarriere begrenzt das Eindringen großer Moleküle. Microneedling, Radiofrequenz-Microneedling oder bestimmte Laserbehandlungen erzeugen kontrolliert feinste Kanäle bzw. machen die Barriere kurzzeitig durchlässiger; in diesem Zeitfenster werden Exosomen aufgetragen. Wie viel tatsächlich in welche Hautschichten gelangt und welche Effekte daraus resultieren, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Der gut untersuchte Wirkmechanismus ist der des Basisverfahrens selbst; die Exosomen sind ein ergänzender, regenerativ ausgerichteter Pflegebaustein, den wir ohne Heilversprechen beschreiben.

Die Forschung zu Exosomen ist jung und entwickelt sich rasch. In Grundlagenforschung und vorklinischen Untersuchungen (Zellkulturen, Tiermodelle) haben extrazelluläre Vesikel als Träger regenerativer Signalmoleküle Interesse geweckt; solche Ergebnisse sind jedoch nicht mit einem belegten Nutzen am Menschen gleichzusetzen. Belastbare klinische Studien zur kosmetischen Anwendung sind bislang begrenzt, meist klein und uneinheitlich, und die Präparate sind heterogen – ein eindeutiger, allgemeingültiger Wirksamkeitsnachweis lässt sich daraus nicht ableiten.

Wir formulieren den möglichen Nutzen daher bewusst vorsichtig: Ein sichtbares Hautergebnis ist in erster Linie dem besser untersuchten Basisverfahren zuzuschreiben; ein isolierter Zusatznutzen der Exosomen ist wissenschaftlich nicht gesichert, verbindliche Wirk- oder Erfolgsversprechen geben wir nicht ab. Auch zur langfristigen Sicherheit kosmetischer Exosomen-Präparate beim Menschen liegen keine umfassenden Daten vor; ändern sich Evidenz oder regulatorischer Rahmen, passen wir unser Vorgehen entsprechend an.

Vorbereitung auf die Behandlung

Mit einigen einfachen Maßnahmen vor dem Termin tragen Sie selbst zu einem möglichst guten und komplikationsarmen Ergebnis bei.

  • Besprechen Sie im Beratungsgespräch offen Krankengeschichte, Allergien, Hauterkrankungen, eine etwaige Neigung zu Lippenherpes sowie Ihre Erwartungen, damit wir die Eignung sorgfältig prüfen können.
  • Verzichten Sie in den Tagen vor der Behandlung auf intensive Sonnenbäder und Solarium; frisch gebräunte, gereizte oder sonnenverbrannte Haut sollte vor der Basisbehandlung vollständig abklingen.
  • Pausieren Sie nach Absprache reizende Pflegeprodukte (z. B. Retinoide, Fruchtsäure- oder andere Peelings) im Behandlungsareal rechtzeitig vor dem Termin.
  • Ändern Sie die Einnahme blutverdünnender Medikamente nicht eigenmächtig, sondern nur in Rücksprache mit uns und Ihrem Arzt; bei bekannter Herpesneigung kann vor einer Gesichtsbehandlung eine vorbeugende Medikation sinnvoll sein.
  • Erscheinen Sie möglichst ungeschminkt oder rechnen Sie mit einer gründlichen Reinigung der Haut vor der Behandlung.
Nachsorge

Die richtige Pflege nach der Behandlung unterstützt die Heilung und das Ergebnis. Sie erhalten von uns individuelle Empfehlungen – in der Regel gilt:

  • Halten Sie die behandelte Haut in den ersten Tagen sauber und behandeln Sie sie schonend; verzichten Sie auf kräftiges Reiben, Peelings und reizende Kosmetika, bis die Haut sich beruhigt hat.
  • Verwenden Sie eine milde, beruhigende und feuchtigkeitsspendende Pflege gemäß unseren individuellen Empfehlungen und vermeiden Sie aggressive oder parfümierte Produkte.
  • Schützen Sie die Haut konsequent vor UV-Strahlung und verwenden Sie in den Tagen nach der Behandlung einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50+); meiden Sie direkte, intensive Sonneneinstrahlung und Solarium.
  • Verzichten Sie für etwa 24 bis 48 Stunden auf intensiven Sport, Sauna, Dampfbad und sehr heiße Bäder, da Wärme und gesteigerte Durchblutung die Reizung verstärken können.
  • Kratzen oder lösen Sie etwaige kleine Krusten oder Schuppung nicht ab, sondern lassen Sie sie von selbst abheilen, um Narben- oder Pigmentstörungen vorzubeugen.
  • Verzichten Sie am Behandlungstag möglichst auf Alkohol, da dieser die Hautreizung und Schwellung begünstigen kann.
  • Melden Sie sich umgehend bei uns, wenn ungewöhnliche Beschwerden auftreten – insbesondere zunehmende Rötung mit Überwärmung, starke Schmerzen, Eiterbildung, ausgeprägte Schwellung oder Anzeichen einer allergischen Reaktion.
  • Nehmen Sie einen angebotenen Kontrolltermin wahr, damit wir den Heilungsverlauf der Basisbehandlung beurteilen und das weitere Vorgehen mit Ihnen abstimmen können.

FAQ

Häufige Fragen

Antworten auf Fragen, die uns zur Behandlung „Exosomen-Therapie“ besonders oft gestellt werden.

Nein. Wir tragen Exosomen ausschließlich topisch, also äußerlich auf die Haut auf – niemals injiziert oder in den Körper eingebracht. Hintergrund ist der fehlende Arzneimittelstatus in Deutschland und der EU; wir nutzen sie deshalb nur als kosmetische Begleitbehandlung nach Verfahren wie Microneedling oder Laser.

Exosomen-Präparate sind in Deutschland und der EU derzeit nicht als Arzneimittel zugelassen; der regulatorische Status ist in Entwicklung. Deshalb verwenden wir sie ausschließlich topisch als kosmetische Begleitbehandlung, verzichten bewusst auf Heilversprechen und informieren individuell über Herkunft und Status des konkret verwendeten Präparats.

Je nach Produkt stammen die Vesikel aus pflanzlichen oder aus menschlichen bzw. tierischen Zellkulturen. Herkunft und Zusammensetzung des bei Ihnen vorgesehenen Präparats teilen wir Ihnen offen mit; ist Ihnen die Herkunft wichtig – etwa aus weltanschaulichen Gründen –, sprechen Sie uns bitte aktiv darauf an.

Das reine Auftragen der Exosomen ist in der Regel schmerzfrei. Ein vorübergehendes Spannen, Brennen oder Kribbeln stammt meist von der vorausgegangenen Basisbehandlung – etwa Microneedling oder Laser –, nicht von den Exosomen selbst.

Die Kosten richten sich nach Basisverfahren, behandelter Fläche, verwendetem Präparat und Aufwand; einen Richtwert nennen wir vorab. Die Abrechnung erfolgt privatärztlich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Ästhetisch motivierte Behandlungen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht.

Beratung, Aufklärung und Basisbehandlung erfolgen ärztlich bzw. unter ärztlicher Verantwortung durch qualifiziertes Fachpersonal. Gerade weil das Feld der Exosomen regulatorisch und wissenschaftlich neu ist, legen wir Wert auf eine sorgfältige ärztliche Einordnung und eine ehrliche Aufklärung über Nutzen, Grenzen und rechtlichen Rahmen.

Quellen & Leitlinien

  • AWMF-Leitlinienregister – Register der wissenschaftlich begründeten Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften (www.awmf.org).
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) – Fachgesellschaft für Dermatologie mit Empfehlungen und Patienteninformationen.
  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) – Informationen zum regulatorischen Status neuartiger Präparate und biologischer Produkte.
  • Allgemein anerkannte Übersichtsarbeiten und kontrollierte Studien zu extrazellulären Vesikeln und regenerativer Dermatologie, unter Beachtung der bislang begrenzten klinischen Evidenz am Menschen.

Persönliche Beratung

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In einem vertraulichen Gespräch in unserer Praxisetage im Albertus Zentrum Mönchengladbach nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen und prüfen, ob die Behandlung für Sie geeignet sein kann.

Weitere Behandlungen

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Da Exosomen als Begleitbehandlung dienen, steht die Wahl des passenden Basisverfahrens im Vordergrund – etwa Microneedling oder Radiofrequenz-Microneedling (z. B. INFINI™), deren Wirkung besser untersucht ist, sowie je nach Befund ablative oder andere Laserverfahren (z. B. CO₂- oder schonenderer Erbium:YAG-Laser, Pigment- und Gefäßlaser). Regenerativ kommen nach sorgfältiger ärztlicher Abwägung auch eine Eigenblut-basierte Behandlung und bei Volumen- oder Konturthemen Hyaluronsäure-Filler in Betracht.

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