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Dr. Nüchel
SelbstzahlerDurchführung: Ärztin/ArztÄsthetik

Laser-Hautverjüngung mit dem Alma Hybrid

Zwei Wellenlängen in einem Gerät: von der Kollagenstimulation ohne nennenswerte Auszeit bis zum ablativen Skin Resurfacing.

  • Dauerca. 30–60 Min.
  • Ausfallzeitca. 0–7 Tage je Modus
  • Wirkdauerlanganhaltend
  • BetäubungBetäubungscreme, bei Bedarf örtliche Betäubung
  • Sitzungen1–4 je Befund
  • Preisab 300 €
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Areale
Eingesetzte Technik

Was ist das?

Für die Laser-Hautverjüngung setzen wir den Alma Hybrid ein. Das Gerät vereint zwei Wellenlängen: einen ablativen fraktionierten CO₂-Laser (10.600 nm), der gealtertes oder vernarbtes Gewebe in einem feinen Raster winziger Zonen abträgt, und einen nicht-ablativen 1570-nm-Laser. Dieser bringt Wärme in die Tiefe und regt dort die Neubildung von Kollagen an, dem Stützeiweiß der Lederhaut, ohne die Hautoberfläche zu öffnen.

Beide Wellenlängen lassen sich einzeln oder in derselben Sitzung kombiniert einsetzen. Über ihr Verhältnis entscheiden wir nach Befund und danach, wie viel Erholungszeit Sie einplanen können. Wer möglichst wenig Auszeit möchte, erhält einen höheren nicht-ablativen Anteil und baut das Ergebnis über mehrere Sitzungen auf. Geht es um eine deutliche Erneuerung der Hautoberfläche, führt der ablative Anteil.

Für wen?

  • Falten und Knitterfältchen, etwa um Augen und Mund oder an den Wangen
  • Aknenarben, vor allem eingesunkene (atrophe) Narben
  • Narben nach Verletzungen oder Operationen
  • Dehnungs- und Schwangerschaftsstreifen (Striae), sobald sie nicht mehr gerötet sind
  • Sonnengeschädigte, vorgealterte Haut (Lichtalterung)
  • Erschlaffte Haut an Gesicht, Hals oder Dekolleté
  • Vergrößert wirkende Poren und unebene Hautstruktur

Ablauf

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    Beratung und Aufklärung

    Wir untersuchen Ihre Haut und besprechen Anliegen und Erwartungen. Sie erfahren, wie der Laser wirkt, welches Ergebnis realistisch ist und welche Risiken, Alternativen und Gegenanzeigen es gibt. Daraus entsteht Ihr Behandlungsplan mit dem passenden Verhältnis der beiden Wellenlängen.

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    Vorbereitung und Betäubung

    Am Behandlungstag reinigen wir die Haut und tragen eine Betäubungscreme auf, die etwa 30 bis 45 Minuten einwirkt. Bei Bedarf ergänzen wir eine örtliche Betäubung.

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    Laserbehandlung

    Der Arzt führt den Laser systematisch über das Areal. So entsteht ein feines Raster mikroskopischer Behandlungszonen; Energie und Punktdichte richten sich nach Ihrem Befund. Dieser Schritt dauert je nach Größe des Areals etwa 15 bis 30 Minuten.

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    Nachsorge in der Praxis

    Direkt im Anschluss kühlen wir die Haut und versorgen sie mit einer Pflege, die die Wundheilung unterstützt. Sie erhalten genaue Empfehlungen für die ersten Tage.

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    Abheilung und Kontrolle

    Nach einigen Tagen mit Rötung und Schwellung schuppt sich die Haut fein ab, darunter bildet sich die neue Oberfläche. Beim Kontrolltermin planen wir bei Bedarf weitere Sitzungen im Abstand von vier bis acht Wochen. Bei leichter Lichtalterung reicht oft eine Sitzung; bei ausgeprägten Aknenarben oder tieferen Falten sind häufig zwei bis vier sinnvoll.

Technologie oder Wirkstoff

Der CO₂-Laser arbeitet mit 10.600 Nanometern im Infrarotbereich. Wasser nimmt diese Wellenlänge besonders stark auf; es ist hier das Chromophor, also die Zielstruktur, die Lichtenergie in Wärme umwandelt. Da Haut zu großen Teilen aus Wasser besteht, verdampft das Gewebe in den getroffenen Punkten in Sekundenbruchteilen (Ablation). Die Umgebung bleibt weitgehend geschont.

Das Prinzip heißt fraktionierte Photothermolyse: Der Strahl teilt sich in viele feine Einzelstrahlen, die ein Raster winziger Behandlungszonen erzeugen. Dazwischen bleiben Inseln gesunder Haut stehen, von denen die Regeneration ausgeht. Energie, Punktdichte und Eindringtiefe bestimmen, wie intensiv und wie tief die Behandlung wirkt.

Auch bei der zweiten Wellenlänge, 1570 nm, ist Wasser die Zielstruktur. Die Dosis ist so gewählt, dass feine Gewebesäulen in der Tiefe koagulieren, also gerinnen, während die Hautoberfläche geschlossen bleibt (nicht-ablativ). Im Hybrid-Modus arbeiten beide Wellenlängen im selben Raster. Die Abtragung des CO₂-Lasers und die Tiefenwirkung des 1570-nm-Lasers ergänzen sich, und das Mischungsverhältnis steuert die Balance aus Wirkung und Erholungszeit. Darin unterscheidet sich diese noch junge Geräteklasse von Systemen mit nur einer Wellenlänge.

Was Sie realistisch erwarten können

  • Erste Verbesserungen zeigen sich meist nach der Abheilung, also nach etwa ein bis zwei Wochen. Weil die Kollagenneubildung über Monate weiterläuft, kann sich das Hautbild bis zu einem halben Jahr weiter verfeinern.
  • Wie deutlich die Verbesserung ausfällt, hängt von Hauttyp, Ausgangsbefund und Heilungsreaktion ab. Im nicht-ablativen Modus baut sich das Ergebnis sanfter über mehrere Sitzungen auf. Das ablative Resurfacing zeigt in einer Sitzung mehr, verlangt aber mehr Erholungszeit.
  • Das Ergebnis hält lange an, die natürliche Hautalterung geht jedoch weiter. Auffrischungen sind nach einigen Jahren möglich.
  • Ergebnisse sind individuell und lassen sich nicht garantieren.

Risiken und Nebenwirkungen

  • Rötung und SchwellungIn den ersten Tagen sind deutliche Rötung und leichte Schwellung die Regel; die Haut fühlt sich oft an wie nach einem Sonnenbrand. Das klingt meist innerhalb von etwa einer Woche ab.
  • Schuppung und TrockenheitWährend sich die neue Oberfläche bildet, schuppt sich die Haut fein ab und spannt. Lösen Sie die Krusten nicht ab: Das stört die Abheilung und erhöht das Risiko für Narben und Pigmentveränderungen.
  • Verlängerte Rötung (Erythem)Bei einem Teil der Behandelten hält die Rötung länger an, mitunter über mehrere Wochen. Sie bildet sich in der Regel von selbst zurück und lässt sich in dieser Zeit mit Make-up abdecken.
  • Juckreiz und EmpfindlichkeitIm Rahmen der Wundheilung können Juckreiz, ein Wärmegefühl oder erhöhte Empfindlichkeit auftreten, meist mild und vorübergehend. Die empfohlene Pflege lindert die Beschwerden in der Regel.
  • Nachdunkelung (postinflammatorische Hyperpigmentierung)Nach der Entzündungsreaktion können behandelte Areale vorübergehend dunkler werden, vor allem bei dunkleren Hauttypen und unter UV-Einfluss. Die Verschiebung bildet sich meist über Wochen bis Monate zurück; konsequenter Sonnenschutz ist die wichtigste Vorbeugung.
  • Aufhellung (Hypopigmentierung)Seltener erscheinen behandelte Areale heller als die Umgebung. Eine solche Aufhellung kann länger bestehen bleiben und bildet sich nicht in jedem Fall vollständig zurück.
  • LippenherpesBei Behandlungen im Gesicht, besonders um den Mund, kann eine Neigung zu Lippenherpes (Herpes simplex) aufflammen. Bei bekannter Neigung besprechen wir vorab eine vorbeugende virushemmende Medikation.
  • InfektionenSolange die Hautbarriere offen ist, besteht ein geringes Risiko bakterieller Infektionen. Hygiene, die empfohlene Pflege und saubere Hände senken es.
  • NarbenbildungSehr selten kommt es trotz korrekter Durchführung zu überschießenden Narben, vor allem bei entsprechender Veranlagung (Neigung zu wulstigen Narben, sogenannten Keloiden) oder gestörter Abheilung, etwa nach frühzeitigem Ablösen der Krusten oder einer Infektion.
  • Ausbleibendes oder geringeres ErgebnisDie Haut reagiert individuell. Das Ergebnis kann geringer ausfallen als erhofft oder weitere Sitzungen erfordern. Einen bestimmten Behandlungserfolg können wir nicht garantieren.

Wann wir nicht behandeln

  • Schwangerschaft und Stillzeit (vorsorglich, da keine ausreichenden Sicherheitsdaten vorliegen)
  • Akute Infektionen, Entzündungen, offene Wunden oder ein aktiver Herpesausbruch im Behandlungsareal
  • Aktive entzündliche Hauterkrankungen im Areal, etwa eine floride Akne oder ein akuter Schub einer chronischen Hautkrankheit
  • Frische Bräunung durch Sonne oder Solarium sowie unmittelbar geplante intensive Sonnenexposition
  • Bekannte Neigung zu überschießender oder wulstiger Narbenbildung (Keloide, hypertrophe Narben)
  • Bestimmte Medikamente, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen oder die Wundheilung beeinflussen, darunter eine zurückliegende oder laufende Therapie mit hochdosierten Vitamin-A-Säure-Abkömmlingen (Aknemittel zum Einnehmen)
  • Erkrankungen oder Medikamente, die die Wundheilung deutlich beeinträchtigen, sowie ausgeprägte Immunschwäche
  • Unrealistische Erwartungen oder fehlende Bereitschaft zur Nachsorge einschließlich konsequentem UV-Schutz

Ergebnisse sind individuell und lassen sich nicht garantieren.

Vor- und Nachsorge

Vorbereitung

  • Meiden Sie ab etwa vier Wochen vor der Behandlung intensive Sonne und Solarium. Wir behandeln nur ungebräunte Haut.
  • Nennen Sie uns alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel. Gerinnungshemmende Präparate, auch frei verkäufliche blutverdünnende Schmerzmittel, setzen Sie nur nach ärztlicher Rücksprache ab.
  • Sagen Sie uns, wenn Sie zu Lippenherpes oder überschießenden Narben neigen oder eine Hauterkrankung haben. Das kann ein vorbeugendes oder angepasstes Vorgehen erfordern.
  • Verzichten Sie in den Tagen davor auf reizende Pflege im Areal, etwa Fruchtsäure- oder Retinolprodukte.
  • Kommen Sie mit sauberer, ungeschminkter Haut ohne Cremes im Behandlungsbereich.
  • Planen Sie Erholungszeit ein und legen Sie repräsentative Termine nicht direkt hinter die Sitzung.

Nachsorge

  • Kühlen Sie die Haut in den ersten Stunden nach unserer Empfehlung; das lindert Wärmegefühl und Schwellung.
  • Verwenden Sie nur die empfohlene Pflege, halten Sie die Haut feucht und meiden Sie reizende oder stark parfümierte Produkte.
  • Meiden Sie über mehrere Wochen direkte Sonne und tragen Sie nach der Abheilung täglich Lichtschutzfaktor 50+ auf. Das ist die wichtigste Maßnahme gegen Pigmentverschiebungen.
  • Lassen Sie Krusten und Schuppen von selbst abfallen. So beugen Sie Narben und Pigmentveränderungen vor.
  • Verzichten Sie etwa eine Woche auf intensiven Sport, Sauna, Dampfbad und Schwimmbad. Schwitzen, Hitze und Chlor reizen die heilende Haut.
  • Tragen Sie in den ersten Tagen kein Make-up auf das Areal auf und berühren Sie die Haut nur mit sauberen Händen.
  • Nehmen Sie die Kontrolltermine wahr und melden Sie sich sofort bei zunehmenden Schmerzen, Eiterbildung, starker Schwellung oder Fieber.

Kosten und Erstattung

Die Behandlung ist eine privatärztliche Leistung. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Richtwerte stehen in der Preisliste: halbes Gesicht 300 €, ganzes Gesicht 550 €. Andere Areale und die Zahl der Sitzungen besprechen wir in der Beratung; den genauen Betrag kennen Sie vor der Behandlung.

Die ärztliche Beratung mit Hautanalyse (50 €) wird bei einer anschließenden Behandlung verrechnet.

Hautverjüngung mit dem Alma Hybrid (CO₂-Laser)
Hautverjüngung mit dem Alma Hybrid (CO₂-Laser)Richtwert
Halbes Gesicht300 €
Ganzes Gesicht550 €

Alle Preise sind Richtwerte zur ersten Orientierung. Die ärztliche Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ); der endgültige Betrag richtet sich nach dem individuellen Aufwand und wird vor der Behandlung mit Ihnen besprochen. Für Behandlungen ohne Listenpreis nennen wir Ihnen den Richtwert im Beratungsgespräch. Zur Preisliste

Ein System, drei Behandlungswege

Welcher Weg zu Befund, Hauttyp und verfügbarer Erholungszeit passt, legen wir gemeinsam in der Beratung fest.

BehandlungswegWirkprinzipTypische AusfallzeitGeeignet, wenn …
Sanft: 1570 nm, nicht-ablativKollagenstimulation in der Tiefe, die Hautoberfläche bleibt intaktca. 0–2 TageSie möglichst keine Auszeit möchten; Straffung und Hautbildverfeinerung bauen sich über mehrere Sitzungen auf
Hybrid: beide Wellenlängen kombiniertAbtragung und Tiefenstimulation in einer Sitzung, Verhältnis nach Befundca. 2–5 TageSie ein deutlich sichtbares Ergebnis bei planbarer, moderater Erholungszeit möchten (der häufigste Weg)
Intensiv: fraktionierter CO₂-Laser, ablativKontrollierte Abtragung und Straffung, das klassische Skin Resurfacingca. 4–7 TageSie ausgeprägte Falten, Aknenarben oder Lichtalterung möglichst weitgehend in einer Sitzung angehen möchten

Wirkprinzip und Evidenz

Die kontrollierte Wärme regt die Erneuerung der Oberhaut (Epidermis) an und aktiviert in der Lederhaut (Dermis) die kollagenbildenden Zellen (Fibroblasten). Sie bilden über Wochen und Monate neues Kollagen und Elastin. Dieses Remodeling läuft langsam, das Ergebnis zeigt sich daher allmählich. Der Laser bringt keine fremde Substanz ein; er stößt eine körpereigene Erneuerung an, deren Stärke von Hauttyp, Alter und Areal abhängt.

Die fraktionierte ablative Lasertherapie gehört zu den gut untersuchten Verfahren der ästhetischen Dermatologie. Untersucht ist sie vor allem bei eingesunkenen Aknenarben, lichtbedingter Hautalterung und feinen Falten; am besten belegt ist die Anwendung bei Aknenarben.

Viele Studien haben kleine Fallzahlen, unterschiedliche Geräte und uneinheitliche Bewertungsmaßstäbe. Aussagen zur langfristigen Haltbarkeit sind nur eingeschränkt möglich, und Ergebnisse lassen sich nicht eins zu eins auf den Einzelfall übertragen. Wir nennen deshalb keine Erfolgsquoten. Wie deutlich eine Verbesserung ausfällt, lässt sich erst nach der Untersuchung abschätzen.

Alternativen

Je nach Befund passt ein anderes Verfahren besser: der oberflächlicher abtragende Erbium:YAG-Laser für eine schonendere Hautverjüngung, das RF-Microneedling bei dunkleren Hauttypen, Pico- oder Nd:YAG-Laser bei Pigmentveränderungen und Tattoos, der Farbstofflaser bei Gefäßveränderungen, Botulinumtoxin bei mimischen Falten und Hyaluronsäure-Filler bei Volumenverlust. Diese Verfahren können den Alma Hybrid auch ergänzen.

Quellen

  • AWMF-Leitlinienregister, Leitlinien zur Lasertherapie der Haut
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG), Stellungnahmen zur ästhetischen und operativen Dermatologie
  • Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSV)
  • Fachinformationen und Sicherheitshinweise des Herstellers zum Alma Hybrid

Häufige Fragen

Mit der Betäubungscreme, bei Bedarf ergänzt um eine örtliche Betäubung, ist sie für die meisten gut auszuhalten. Typisch ist ein Wärmegefühl oder leichtes Brennen. Danach kann sich die Haut einige Stunden wie nach einem Sonnenbrand anfühlen; Kühlung lindert das in der Regel.

Ein klassischer CO₂-Laser kennt nur den ablativen Weg. Der Alma Hybrid ergänzt ihn um einen nicht-ablativen 1570-nm-Laser im selben Gerät. Beide lassen sich einzeln oder kombiniert einsetzen und ihr Verhältnis abstufen. So lässt sich die Behandlung feiner steuern, vom sanften Kollagenaufbau ohne nennenswerte Auszeit bis zum intensiven Resurfacing. Wirkung und Erholungszeit werden planbar.

Weitgehend. Im rein nicht-ablativen Modus (1570 nm) bleibt die Hautoberfläche intakt; meist bestehen Rötung und leichte Schwellung für ein bis zwei Tage. Das Ergebnis baut sich dafür über mehrere Sitzungen auf, denn die tiefe Kollagenstimulation braucht Zeit. Ob dieser Weg für Ihr Anliegen reicht, klären wir bei der Untersuchung.

Ausschließlich approbierte Ärztinnen und Ärzte mit dermatologischem Hintergrund. Ablative Laserbehandlungen, bei denen Haut abgetragen wird, sind in Deutschland nach der NiSV (Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung) Ärztinnen und Ärzten vorbehalten. Untersuchung, Aufklärung, Behandlung und Kontrolle liegen bei uns in einer Hand.

Bevorzugt von Herbst bis Frühjahr, weil die frisch behandelte Haut über Wochen sehr UV-empfindlich ist. Im Sommer setzt eine Behandlung voraus, dass Sie direkte Sonne konsequent meiden und täglich LSF 50+ verwenden. Ein Strandurlaub kurz nach der Sitzung passt nicht dazu.

Ja, die Farbe der Streifen bestimmt die Reihenfolge. Solange sie frisch und wegen der stärkeren Durchblutung gerötet sind, kommt zuerst der Farbstofflaser. Haben sie die normale Hautfarbe angenommen, folgt die Kollagenstimulation mit dem fraktionierten CO₂-Laser oder dem RF-Microneedling. Da es sich meist um flächige Narben handelt, ist oft die Kombination mehrerer Verfahren nötig. Wir behandeln das betroffene Areal, etwa an Bauch, Hüften oder Oberschenkeln, und richten die Termindauer nach seiner Größe.

Bei dunkleren Hauttypen ist das Risiko für Pigmentverschiebungen erhöht, vor allem für eine vorübergehende Nachdunkelung. Eine Behandlung ist nicht ausgeschlossen, verlangt aber eine sorgfältige Abwägung, vorsichtigere Parameter und sehr konsequenten UV-Schutz. Mitunter empfehlen wir schonendere Alternativen wie das RF-Microneedling.

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