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Dr. Nüchel
KombinationsbehandlungÄsthetik1 Min. Lesezeit

Kombinationsbehandlungen: warum mehrere Verfahren oft zusammenwirken

Hautqualität, Volumen und Kontur liegen auf verschiedenen Ebenen. Deshalb plant die ästhetische Medizin häufig in Gesamtkonzepten statt in einzelnen Eingriffen.

Autor: Fabio Nüchel, Arzt in Weiterbildung zum Facharzt für Dermatologie und Venerologie, ärztliche Leitung Dr. Nüchel Aesthetik

Ein frisches, ausgeruht wirkendes Gesicht entsteht selten durch eine einzige Maßnahme. Hautqualität, Volumenverteilung und Konturen liegen auf verschiedenen Ebenen, und jede Ebene braucht ihren eigenen Zugang. Manchmal ergänzen sich deshalb mehrere Verfahren.

Welche Ebene welches Verfahren anspricht

Botulinumtoxin wirkt auf Falten, die durch die Mimik entstehen, etwa Stirnfalten oder die Zornesfalte. Auf Falten, die auch in Ruhe eingegraben sind, oder auf verlorenes Volumen hat es wenig Einfluss; hier können Hyaluronsäure-Filler ergänzen. Geht es um die Hautqualität selbst, kommen Skinbooster, Radiofrequenz-Microneedling oder Laserverfahren in Betracht.

Ein Beispiel: Eine Verbesserung der Hautqualität kann mit einer dezenten Wiederherstellung von Struktur und Kontur einhergehen. Ob überhaupt kombiniert wird und womit, ergibt sich aus der ärztlichen Untersuchung und einer klaren Indikation.

Sicherheit zuerst

Mehrere Verfahren bedeuten mehr Planung. Reihenfolge, Abstände und Verträglichkeit stimmen wir ärztlich ab. Wir kombinieren nur, wenn es medizinisch sinnvoll ist und für Sie einen erkennbaren Vorteil bringt. Manchmal ist die bessere Antwort ein einzelnes Verfahren, manchmal auch abzuwarten.

Ergebnisse fallen individuell unterschiedlich aus. Risiken und Nebenwirkungen der einzelnen Verfahren stehen auf den jeweiligen Behandlungsseiten.

Dieser Beitrag informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche Beratung. Ergebnisse sind individuell.